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	<title>hrgajek.de - Henning Gajek&#039;s Blog</title>
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	<description>Mobile Kommunikation von Anfang an...</description>
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		<title>Subjektive Eindrücke von Windows Mobile mit dem Lumia 800</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 04:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Nokia seinen Abschied von Symbian und seine Ehe mit Microsoft und die Hinwendung auf Windows Phone 7 verkündete, traf das die Branche wie ein Donnerschlag. Denn es gab andere Zeiten. Wer erinnert sich noch an den legendären Nokia Manager Anssi Vanjokki, der auf die Frage, ob Nokia irgendwas mit Microsoft Windows Mobile machen wolle, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1432&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nokia seinen Abschied von Symbian und seine Ehe mit Microsoft und die Hinwendung auf Windows Phone 7 verkündete, traf das die Branche wie ein Donnerschlag. Denn es gab andere Zeiten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://presse.nokia.de/wp-content/uploads/mediaplugin/photo/reso/1200-nokia-lumia-800_group.jpg"><img title="Nokia" src="http://presse.nokia.de/wp-content/uploads/mediaplugin/photo/reso/1200-nokia-lumia-800_group.jpg" alt="Nokia Lumia 800" width="400" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Das Lumia 800 von Nokia</p></div>
<p><span id="more-1432"></span></p>
<p>Wer erinnert sich noch an den legendären <a title="Nokia weltweit" href="http://www.nokia.com" target="_blank">Nokia</a> Manager Anssi Vanjokki, der auf die Frage, ob Nokia irgendwas mit Microsoft Windows Mobile machen wolle, mit schneidendem Ton den Frager in den Senkel stellte: &#8222;Wir haben keine Absicht, so etwas zu tun!&#8220; (und unausgesprochen im Raum schweben ließ: Wie kannst Du es überhaupt wagen, so eine Frage zu stellen?)</p>
<p><a title="Microsoft" href="http://www.microsoft.com" target="_blank">Microsofts</a> eigene HandyVersuche waren anfangs verlächelt und verspottet worden, dennoch schlugen die ersten &#8222;brauchbaren&#8220; Geräte wie der XDA von o2 oder der MDA von T-Mobile wie eine Bombe in den Markt ein. Windows Mobile Version 6 ist heute noch bei Industrieanwendern sehr populär, die ihre Handhelds mit Prozessautomatisierungen oder Lagerhaltungssystemen verknüpfen, da gibt es einige Anwendungen, die recht gut laufen, warum sollten sie wechseln und vor allen Dingen wohin?</p>
<p><a href="http://presse.nokia.de/wp-content/uploads/mediaplugin/photo/reso/1200-nokia-lumia-800_tiles.jpg"><img class="aligncenter" title="Windows Mobile mit Kacheln (engl. Tiles)" src="http://presse.nokia.de/wp-content/uploads/mediaplugin/photo/reso/1200-nokia-lumia-800_tiles.jpg" alt="Windows Mobile mit Kacheln (engl. Tiles) - Foto: Nokia" width="400" height="400" /></a></p>
<p>Und nun also Windows Phone 7, aktuell 7.5 Codename &#8222;Mango&#8220;. Da ist für den Anwender alles neu. Das Handydisplay zeigt große Kacheln, zwei in einer Reihe und der Rest untereinander angeordnet. Viel Text in verschiedenen Größen, ein Touchscreen, mit dem man nach etwas Übung erstaunlich gut zurecht kommen kann.</p>
<p>Für Nokia findet ein dramatischer Paradigmenwechsel statt. Ein Mobiltelefon mit Windows Phone 7 ist ein Mobiltelefon mit Windows Phone 7. Wer es herstellt, sieht man nur am Typenschild, denn die Software und damit die Benutzerschnittstelle ist bei allen Geräten quasi gleich.</p>
<p>Ok. Nokia liefert seine legendären Nokia Maps mit lebenslangen kostenlosen Updates mit. Aber sonst? Früher stand Nokia für unschlagbar klare Bedienung, die mit fortschreitender Entwicklung bei Serie 40 und Symbian Serie 60 immer komplizierter und komplexer wurde, dennoch wurden die Geräte dafür geliebt. Früher stand Nokia für schräge Designs, die ein &#8222;Unmöglich&#8220; beim Betrachter auslösten, aber am Ende doch gerade deswegen gekauft wurden. Und heute? Ist die Form durch Software und Funktionen weitgehend festgelegt.</p>
<p>Dann kam der Touchscreen, der zunächst einmal schick aussieht, aber Praktiker und echte Anwender schwören nach wie vor auf echte Tastaturen. Folglich lächelte Nokia nur über Apple&#8217;s iPhone und die Androiden von HTC und andern. Die Tastatur könnte durch Spracherkennung wie &#8222;Siri&#8220; (von Apple übrigens) in Teilbereichen abgelöst werden, aber wollen Sie immer gut hörbar in der Öffentlichkeit Ihre e-mails und Memos diktieren, anstatt leise vor sich hin zu tippen?</p>
<p>Das Betriebssystem Symbian ist eigentlich weit gereift, aber alt, etwas behäbig und vielleicht ein wenig langweilig geworden, vielleicht aber lag es die ganze Zeit auch an Nokias eigene Sicht der mobilen Welt und die immer stärker spürbare gnadenlose Ausrichtung auf Effizienz und Kostensenkungen. Solche Aktionen wie die (im Nachhinein nicht sonderlich sinnvolle) Schließung eines Werkes in Bochum (und der Bau eines wohl wieder geschlossenen Werkes in Rumänien) oder der von manchen Kunden als &#8222;holprig&#8220; wahrgenommene After-Sales-Service, kamen da nicht gut an.</p>
<p>Apple wählte den Weg der exklusiven, sprich geschlossenen Gesellschaft.  Das Apple iPhone oder einen iPad gibts nur von Apple und man muß in deren Welt tief eintauchen und nach deren Regeln mitspielen oder man bleibt draußen. Das Apple-Konzept funktioniert bislang ganz gut, weil die iPhones und iPads wirklich genial einfach zu bedienen sind.</p>
<p>Eine neue Generation schwört auf Android und die zahlreichen Möglichkeiten, die Google bereitsstellt. Android ist offener, man kann mehr selbst machen, aber auch da gibts Grenzen. Gegen Android spricht eine undurchsichtige Software-Update-Politik, denn jeder Handyhersteller kann entscheiden, ob er Updates des Kernsystems seinen Kunden zum Nachladen anbieten will oder nicht, weil die Anpassungen an die &#8216;Hardware sind speziell und daher laufen nicht alle Updates sofort.<br />
Den &#8222;Root&#8220;-zugriff geben nur wenige Android-Handy-Hersteller, denn damit kann sich ein kundiger Anwender die Updates vielleicht selbst besorgen, was aber nicht immer ganz trivial zu installieren ist.</p>
<p>Bei Windows Phone 7 geht man jetzt auch den Weg der geschlossenen Gesellschaft. Microsoft schreibt den Herstellern harte technische Anforderungen an die Handys ins Pflichtenheft und das ist gut so. Denn jetzt läuft Windows Phone flüssig und flott. Was bei Symbian-Handys mitunter zur Qual werden kann, weil zu langsame Prozessoren verbaut wurden, ist bei Windows Phone bislang nicht zu beobachten.</p>
<p>Der Nachteil der schnellen Prozessoren und brillianten Displays ist der Stromverbrauch. &#8222;Man muß sein eigenes Atomkraftwerk mitnehmen, weil der Akku laufend leer ist&#8220;, dieses Zitat eines Branchensprechers bringt es auf den Punkt. Einfache Telefone mit Serie 30 oder 40 von Nokia können mit einer Akkuladung eine Woche oder länger locker auskommen. Mit einem Hochleistungsphone wie dem Lumia 800 ist je nach Anwendungsszenario nach 1 oder maximal 2 Tagen &#8222;Aufladen&#8220; angesagt. Ist keine Steckdose und kein energiespendender Laptop zur Hand, muß man sich ein Zuatzbatteriepack kaufen, welches über das Handykabel den Akku im Gerät auflädt. Energieeffizienz ist anders.</p>
<p><strong>Der Einstieg &#8230; braucht Zeit.</strong></p>
<p>Wer mit dem Nokia Lumia 800 oder einem seiner Brüder arbeiten will, muß sich dafür erst mal 1-2 Stunden Zeit nehmen, um sein &#8222;Öko-System&#8220; einzurichten. Batterie und SIM- und Speicher-Karte ins Handy einlegen und loslegen ist nicht.</p>
<p>Erstens hat das das Lumia 800 einen festeingebauten Akku. Das hat man vom iPhone abgeschaut, auch die notwendige Micro-SIM-Karte kam erstmalig bei einem iPhone zum Einsatz. Und Speicherkarten, wie z.B. Micro-SD-Karten nimmt das Windows-Phone (wie auch das iPhone) auch nicht. Entweder der Speicher im Handy (16 GB) reicht, oder man muß aufräumen, dazu später mehr.</p>
<p>Das Auspackerlebnis beim Lumia 800 erinnert mich irgendwie stark an die Apple-Verpackungen: Viel design-gefaltetes Papier (hier in schwarz) , die gleiche Art die Kabel aufzuwickeln und mit stabiler Klarsichtfolie zu verpacken, die zusätzlichen Papierschachteln im Karton für spärliche Dokumenten und üppige Garantie- und Sicherheitsunterlagen in 40 Sprachen, ein Miniatur-Netzteilchen, das einen Standard USB Ausgang hat, wo das mitgelieferte USB-Verbindungskabel zum Handy, das EU-Norm-gerecht mit einem Micro-USB-Stecker endet, angeschlossen wird.</p>
<p>Die Datenübertragung vom heimischen PC zum Handy und zurück ist schon mal stark eingeschränkt, aber Sie werden das Kabel dennoch brauchen.</p>
<p>Um das Handy nutzen zu können, brauchen Sie einen internetfähigen PC, wo sie einige Konten vorher eingerichtet haben sollten: Eine &#8222;Windows Live ID&#8220; (früher hieß die mal MSN-ID). Eine Google-Kennung (am besten mit einer e-mail Adresse bei Googlemail oder wenn Sie früh genug dran waren bei Gmail), die sie auch für Google Plus und zahlreiche Dienste wie &#8222;Contacts&#8220; oder &#8222;Calendar&#8220; und so weiter nutzen können. Eine Xbox-ID, die Sie dann brauchen, wenn Sie mal ein Spielchen wagen können, Spielstände werden im Netz gespeichert, Sie können dann u.U. auch auf der heimischen XBox weiter spielen oder im Netz gegen heimische Spieler antreten &#8211; je nach Spiel. Meine Welt ist das nicht, aber &#8222;Angry birds&#8220; beispielsweise haben eine weltweite Fangemeinde.</p>
<p>Auf Ihrem PC dürfen Sie das Megaschlachtschiff &#8222;Zune&#8220; installieren, aktuell ist die Version 4.8 (rund 100 MB Download). Ihr Phone kommuniziert teilweise nur via Zune, beispielsweise, um bestimmte Software-Updates auf das Handy zu spielen, teilweise geht es auch über die Funkverbindung (WLAN/WiFi oder Mobilfunknetz) Voraussetzung für Zune ist ein PC mit mindestens Windows XP Service Pack 3 und allen Updates, das sollten sie schon aus sicherheitsgründen beherzigen, unter Windows Vista oder Windows 7 gilt das gleiche, immer alles aktuell halten.</p>
<p>Das Handy will nach dem Einschalten den PIN-Code der SIM-Karte, fragt Sie nach Aufenthaltsland, Sprache und vielen Dingen wie den Zugangsdaten der WLAN-Verbindung, e-mail-Adresse, und wenn Sie ein Google-Konto haben, können Sie ihre Kontakte, Termine und e-mails elegant auf das Lumia 800 synchronisieren. Eine Software, die beispielsweise direkt am PC die Daten von Microsoft-Outlook mit dem Phone synchronisiert, gibt es bislang &#8211; soweit mir bekannt &#8211; nicht.</p>
<p>Auch private Dateien auf das Handy zu verschieben, geht so einfach nicht. Hilfreich ist bei Telekom-Kunden, die sich dort ein Lumia 800 kaufen, die Applikation &#8222;Mediencenter&#8220;, die ab Werk schon installiert ist. Dann können Sie ihre Daten über die Telekom Cloud (früher hieß das schlicht &#8222;T-Online Medien-Center&#8220;) vom Handy zum PC auslagern oder vielleicht auch umgekehrt.</p>
<p>Ihre Musik auf dem PC synchronisiert das Zune Schlachtschiff, immerhin.</p>
<p>Bis Sie alles eingerichtet haben, kann das so eine Zeit dauern, zumal Sie erst mit der Touchscreen-Tastatur warm werden müssen. Ein Microsoft Exchange (email) Konto bekamen wir nicht eingerichtet, entweder weil auf dem Exchange-Server noch ein SSL-zertifikat fehlte oder weil das Time-Out zu lange war, die Einrichtung brach nach einer gewissen Zeit ohne Fehlermeldung einfach ab.</p>
<p>Doe Verarbeitung des Lumia 800 ist hochwertig, im Karton wird sogar ein Latex-Gummi-Schutz für das Handy mitgeliefert, der vor Schrammen und Kratzern an den Kanten bewahren kann. Die Micro-USB-Anschlußbuchse befindet sich unter einer Klappe, die man per &#8222;Knopfdruck&#8220; öffnen kann, daneben ist eine weitere Klappe, die zur SIM-Karte führt. Weitere Anschlüsse gibt es &#8211; außer einem Klinkenstecker für eine Kopfhörer/Mikrofonkombination nicht, einen frei zugänglichen Schacht für eine externe Speicherkarte gibt es unter Windows Phone 7 generell nicht.</p>
<p>Wie beim heimischen Windows PC ist es wichtig, regelmäßig alle Updates auf das Handy zu spielen. Das kann je nach Update wenige Minuten oder auch mal ne halbe Stunde dauern.</p>
<p>Apps erwerben Sie im Appstore mit der &#8222;Live ID&#8220;, beim KAuf kann dem Handy ein Gutschein über den kostenlosen Bezug erster Apps beiliegen, viele Apps, die sie von Android oder Apple her kennen, gibts auch in der Windows Mobile Welt und täglich werden es mehr.</p>
<p><strong>Blauzahn verbindet&#8230; nicht immer</strong></p>
<p>In meinem Auto ist eine Bluetooth Freisprecheinrichtung von THB-Bury verbaut, die hinsichtlich des Verbindungsaufbau ihr Eigenleben führt. Zu bestimmten BlackBerrys geht es tadellos, insbesondere ältere Versionen, neuere Versionen trennen die Bluetooth-Verbindung nach eingegangenen Gesprächen, warum auch immer. Das Nokia Lumia 800 verband, aber ein freisprechendes Telefonieren klappte &#8211; warum auch immer nicht.</p>
<p><strong>Ein Fazit:</strong></p>
<p>Wer sich auf Windows Phone 7 einläßt, muß umdenken, sich dafür zeit nehmen, die neue bunte Welt zu begreifen. Wer noch ein gut laufendes Symbian Telefon von Nokia hat und damit glücklich ist, kann gerne noch eine Weile warten.</p>
<p>Wird die Ehe mit Microsoft auf die Dauer wirklich ein Erfolg? Oder hat Nokia beispielsweise mit dem Kauf des Handy-Betriebssystemhersteller &#8222;Smarterphone&#8220; (auf Linux Basis) sich ein Hintertürchen offen gelassen?</p>
<p>Wird Symbian wirklich ganz vom Markt verschwinden?</p>
<p>Oder wird es eines Tages doch noch ein Nokia-Telefon mit Android geben?</p>
<p>Oder kommt am Ende ein ganz anderes Betriebssystem?</p>
<p>Vor Jahren hätten eingefleischte Nokianer dazu laut &#8222;Völlig unmöglich&#8220; gerufen.</p>
<p>Und heute: Die Zeiten ändern sich. Nokia muß aufpassen, daß es seinen unverwechselbaren Charme des etwas &#8222;eigenwilligen finnischen Herstellers&#8220; nicht verliert. Sonst besteht erhöhte Verwechslungsgefahr. Die nachwachsende Handy-Generation könnte mit den Namen Nokia bald nicht mehr viel anfangen.</p>
<p>Nokia: Das stand für auswechselbare ladbare Klingeltöne, wechselbare Oberschalen oder verrücktes Design, für Musik auf dem Handy und war einst bei der Jugend angesagt. Und heute?</p>
<p>Handys herstellen, können viele, darunter viele Super-Niedrigstlohn-Waschküchen im internationalen Vorwahlbereich +8. Von dort kommen Android-Geräte für unter 100 Euro und haben zum Teil schon zwei SIM-Karten-Steckplätze, einem Alptraum für hochpreisige Netzanbieter. Und: Ein Handy ist etwas persönliches. Wenn ein Hersteller den persönlichen Geschmack des Kunden nicht trifft oder verwechselbar wird, kauft der sich halt was anderes oder&#8230; warum auch nicht&#8230; bleibt bei seinem altbewährten Handy, solange das noch spielt.</p>
<p><strong>Windows Mobile 7.5 Telefone von Nokia:</strong></p>
<p><strong>Lumia 710:</strong></p>
<p>Preiswertes Einsteigergerät für knapp 350 Euro (ohne vertrag, inkl. Steuern), <a title="Test Lumia 710" href="http://www.teltarif.de/nokia-lumia-710-windows-phone-test/news/45269.html" target="_blank">Testbericht bei Teltarif.de</a></p>
<p><strong>Lumia 800:</strong></p>
<p>Hochwertiger Erstling mit Windows Phone 7.5 (&#8222;Mango&#8220;) für knapp 450 Euro (ohne Vertrag)<br />
Ab 4,95 Euro mit Vertrag (z.B. Telekom Complete Mobil XL ca. 90 Euro/Monat) oder 79,95 Euro (eimalig) mit Tarif Telekom Complete Mobile Special (44,95 Euro im Monat) Siehe <a title="Telekom Mobilfunk" href="http://www.telekom-mobilfunk.de" target="_blank">http://www.telekom-mobilfunk.de</a> alternativ auch bei <a title="Vodafone" href="http://www.vodafone.de" target="_blank">Vodafone</a>, <a title="o2" href="http://www.o2.de" target="_blank">o2</a>, <a title="Mobilcom Debitel" href="http://www.md.de" target="_blank">Mobilcom Debitel</a> oder im &#8222;freien&#8220; Handel erhältlich.</p>
<p><strong>Lumia 900:</strong></p>
<p><a title="Lumia 900" href="http://www.pcgameshardware.de/aid,863206/Nokia-Lumia-900-auf-der-CES-2012-Windows-Phone-7-LTE-und-4-3-Zoll-AMOLED-Display/Handy/News/" target="_blank">Brandneues Modell mit LTE-Unterstützung</a>. Auf der CES in Las Vegas vorgestellt und preisgekrönt, aber derzeit noch nicht lieferbar.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1432/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1432&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Darum macht die Telekom das o2-Netz besser&#8230;</title>
		<link>http://hrgajek.wordpress.com/2012/01/12/darum-macht-die-telekom-das-o2-netz-besser/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz ehrlich: Diese Überschrift stammt nicht von mir, sondern aus dem Blog der Deutschen Telekom! Nanu? hatten Deutsche Telekom und Telefonica o2 nicht gerade erst einen &#8222;Disput&#8220; über die Netzqualität des Mobilfunks? Wir erinnern uns: Nachdem der überraschende Boom der Smartphones das Mobilfunknetz von o2 an die Grenzen der Belastung und darüber hinaus getrieben hatte, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1430&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich: Diese Überschrift stammt nicht von mir, sondern aus dem Blog der Deutschen Telekom!</p>
<p>Nanu? hatten Deutsche Telekom und Telefonica o2 nicht gerade erst einen &#8222;Disput&#8220; über die Netzqualität des Mobilfunks?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img title="Foto Sendeturm" src="http://blogs.telekom.com/wp-content/uploads/2012/01/Sendemast-470x352.jpg" alt="Foto Sendeturm" width="470" height="352" /><p class="wp-caption-text">Mobilfunksendeturm (Quelle: Deutsche Telekom)</p></div>
<p><span id="more-1430"></span></p>
<p>Wir erinnern uns: Nachdem der überraschende Boom der Smartphones das Mobilfunknetz von <a title="o2" href="http://www.o2.de" target="_blank">o2</a> an die Grenzen der Belastung und darüber hinaus getrieben hatte, ging an vielen Stellen datenmäßig nicht mehr viel. Betroffene Kunden, die sich nicht als &#8222;Einzelfall&#8220; von der Hotline abstempeln lassen wollten, sammelten sich auf <a title="Einzelfall" href="http://www.wir-sind-einzelfall.de" target="_blank">www.wir-sind-einzelfall.de</a> und lösten ein kleines Erdbeben aus.</p>
<p>Das brachte die Kreativen bei der Telekom auf die Idee, <a title="o2 can't do " href="http://www.teltarif.de/deutsche-telekom-o2-werbekampagne-netzprobleme-banner/news/44798.html" target="_blank">mit dem Satz  &#8220;can&#8217;<strong>t</strong> do&#8220; zu werben</a> und frustrierten o2-Mobilfunk-Kunden einen Wechsel zu Telekom vorzuschlagen. Wie zu hören war, seien die spanischen Briten in München <a title="o2 can't do - eingestellt" href="http://www.teltarif.de/o2-deutsche-telekom-einstweilige-verfuegung-juristische-mittel/news/44882.html" target="_blank">&#8222;not amused&#8220;</a> gewesen.</p>
<p>Seitdem ist o2 intensiv dabei, die entstandenen Qualitätsprobleme zu lösen.</p>
<p>Da kommt heute eine gemeinsame Pressemitteilung von Telefónica-Germany und der Deutschen Telekom auf den Tisch, dass man künftig zusammenarbeiten will.</p>
<p>Konkret: Telefónica Germany wird in Zukunft Teile der Telekom-Netzinfrastruktur nutzen, die Telekom wird bis zu 2.000 Mobilfunk-Aggregationspunkte von Telefónica über Glasfaser anbinden. Damit kann das o2 Mobilfunknetz die Daten zu seinen GSM, UMTS und künftig auch LTE-Sendestationen noch schneller und mit höherer Kapazität übertragen und Glasfaser ist bedeutend stabiler und zuverlässiger als die bislang üblichen wackligen Richtfunkverbundungen.</p>
<p>Schrittweise werden die Daten der UMTS und LTE Stationen an bundesweit verteilten &#8222;Aggregationspunkten&#8220; in die Netzinfrastruktur der Telekom übergeben und von dieser in das o2 Kernnetz weiter transportiert.</p>
<p>Im Telekom Blog trifft Andreas Kadelke es auf den Punkt: <a title="Telekom Blog" href="http://blogs.telekom.com/2012/01/12/darum-macht-die-telekom-das-o2-netz-besser/" target="_blank">Darum macht die Telekom das o2-Netz besser</a>.</p>
<p>Zitat:</p>
<p><em>&#8222;Aber warum machen wir das? Die Frage &#8230; liegt ja auch auf der Hand. Unser oberster Geschäftszweck ist es ja nicht, die Netze unserer Wettbewerber – so gern wir sie alle haben – besser zu machen. Niek Jan van Damme, unser Vorstand für das Deutschlandgeschäft, sagt dazu: &#8216;Um beim Breitbandausbau Synergien nutzen zu können, müssen die Netzbetreiber zusammenarbeiten. Die Telekom ist bereit dazu.&#8217; Anders gesagt: Der Breitbandausbau ist verdammt teuer. &#8222; </em></p>
<p>Richtig.</p>
<p>Diese Zusammenarbeit gibt der Deutschen Telekom die Möglichkeit, einen Teil der Kosten, die für den Breitbandausbau aufgewendet werden, wieder herein zu holen, weil die Standorte der verschiedenen Anbieter ohnehin  zu einem großen Teil recht nahe beieinander liegen oder sogar identisch sind.</p>
<p>Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Aspekt:  Wenn Telekom das Geschäft nicht macht, tut es ein anderer. Dieser Grundsatz galt schon beim inzwischen eingestellten &#8222;D1-Roaming&#8220; für o2 Kunden.</p>
<p>Und der Blog fährt wörtlich fort:</p>
<p><em>&#8222;Übrigens würden wir ähnliche Vereinbarungen auch mit anderen Unternehmen treffen. Zwar helfen wir unseren Wettbewerbern damit, ihre Netzqualität zu verbessern. Aber: Unser Niveau erreichen sie damit nicht, denn wir binden ja nicht alle Standorte an.&#8220;</em></p>
<p>Wenn also künftig eine &#8222;Störung&#8220; im o2-Netz auftreten sollte, bekommt der Begriff  &#8220;can&#8217;t do&#8220;, eine ganz neue Bedeutung <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1430/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1430&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Foto Sendeturm</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Rückblick auf das Jahr 2011</title>
		<link>http://hrgajek.wordpress.com/2012/01/01/ruckblick-auf-das-jahr-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 19:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an. Hier ist eine Zusammenfassung: Das Opernhaus in Sidney (Australien) bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 40.000 mal besucht. Das entspräche etwa 15 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1428&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.</p>
<p><a href="/2011/annual-report/"><img src="http://www.wordpress.com/wp-content/mu-plugins/annual-reports/img/emailteaser.jpg" alt="" width="100%" /></a></p>
<p>Hier ist eine Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Das Opernhaus in Sidney (Australien) bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa <strong>40.000</strong> mal besucht. Das entspräche etwa 15 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p><a href="/2011/annual-report/">Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1428/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1428&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

		<media:content url="http://www.wordpress.com/wp-content/mu-plugins/annual-reports/img/emailteaser.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>Qualität von Virenscannern&#8230;</title>
		<link>http://hrgajek.wordpress.com/2011/12/29/qualitat-von-virenscannern/</link>
		<comments>http://hrgajek.wordpress.com/2011/12/29/qualitat-von-virenscannern/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Avira]]></category>
		<category><![CDATA[DrWeb]]></category>
		<category><![CDATA[ESET]]></category>
		<category><![CDATA[Kaspersky]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>
		<category><![CDATA[NOD32]]></category>
		<category><![CDATA[Norton]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Scanner]]></category>
		<category><![CDATA[Symantec]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade jetzt zur Weihnachtszeit bekommt man wieder viele e-mails oder Nachrichten über soziale Netzwerke, die es &#8222;in sich haben&#8220;. Gestern lese ich einen Link eines Facebook-Freundes und gleich als nächste Nachricht: &#8222;Achtung! Die Nachricht ist nicht von mir!&#8220; Da wurde ich neugierig. Ich habe (sollte man besser NICHT machen), diesen Link an einem Android-Smartphone angeklickt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1421&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade jetzt zur Weihnachtszeit bekommt man wieder viele e-mails oder Nachrichten über soziale Netzwerke, die es &#8222;in sich haben&#8220;.</p>
<p><span id="more-1421"></span>Gestern lese ich einen Link eines Facebook-Freundes und gleich als nächste Nachricht: &#8222;Achtung! Die Nachricht ist nicht von mir!&#8220;</p>
<p>Da wurde ich neugierig. Ich habe (sollte man besser NICHT machen), diesen Link an einem Android-Smartphone angeklickt, der Link führte zu einer Seite, die sofort eine Datei der Form IMG12345.JPG.scr herunterlud.</p>
<p>Die Endung .scr ist unter Windows eine lauffähige Datei, Bildschirmschoner verwenden sie in der Regel. Unter Android ließ sie sich nicht starten. Daß diese Datei gefährlich ist, war mir sofort klar. Nun habe ich die Datei beim Portal <a href="http://www.virustotal.com">www.virustotal.com</a> hochgeladen, dort kann man &#8222;verdächtige Dateien&#8220; kostenlos mit einer Sammlung der gängigsten Virenscanner dieser Welt testen lassen, mit interessanten Ergebnissen.</p>
<p>Als ich gestern (28.12.) die Datei hochlud, kannten nur ganz wenige Virenscanner diesen Schädling, z.B. <a href="http://www.kaspersky.com">www.kaspersky.com</a> und <a href="http://www.drweb.com">www.drweb.com</a> .</p>
<p>Die kostenlose <a title="Microsoft Security Essentials" href="http://www.microsoft.com/security_essentials" target="_blank">Software Security Essentials von Microsoft</a> bietet an, unbekannte Dateien zur Prüfung einzureichen, das habe ich getan. Ferner habe die Malware zu Avira über die Seite <a href="http://analysis.avira.com">http://analysis.avira.com</a> &#8222;hochgeladen&#8220;.</p>
<p>Avira meldet mir heute zurück, daß meine Datei &#8222;defekt&#8220; sei <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Microsoft bestätigt mir einen neuen Trojaner Win32/Phorpiex.A</p>
<p>Heute (29.12.) also ein neuer Test mit Virustotal:</p>
<p>Microsoft kennt ihn jetzt (auch auf dem PC vor Ort in der Tat getestet, Microsoft findet ihn sofort.)</p>
<p>NOD32 (<a href="http://www.eset.eu">www.eset.eu</a>) kennt ihn seit heute auch.</p>
<p>Unnd Avira (<a href="http://www.avira.de">www.avira.de</a>) kennt ihn weiterhin nicht <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch die andern &#8222;bekannten&#8220; Produkte wie z.B. <a title="Symantec" href="http://www.symantec.com" target="_blank">Symantec (Norton)</a> kennen ihn laut virustotal derzeit nicht.</p>
<p>Ich persönlich hatte rund 4 Jahre die kostenpflichtige Premium-Version von Avira im Einsatz, habe mich aber vor einiger Zeit für NOD32 entschieden (Kaufversion), werde aber drweb mal im Auge behalten. Für PC-Nutzer, die jeden Cent umdrehen müssen, ist derzeit <a title="Microsoft Security Essentials" href="http://www.microsoft.com/security_essentials" target="_blank">Security Essentials von Microsoft</a> eine interessante Option, die Software läuft unter einem registrierten Windows XP (erst ab Service-Pack 3) oder einer höheren Version von MS-Windows.</p>
<p>Warum der Wechsel?</p>
<p>Wenn ich ab und an zu Bekannten &#8222;zu Hilfe&#8220; gerufen wurde, traf  ich immer wieder auf Avira (sogar registrierte Kaufversionen), die gnadenlos versagt haben, wenn die Nutzer auf &#8222;schwierigen&#8220; Seiten unterwegs waren. Es kostete viel Mühe und das geniale Tool Combofix (sollte nur von erfahrenen Anwendern eingesetzt werden), um die Rechner wieder gerade zu biegen.</p>
<p>Ich jedenfalls kann Avira im Moment nicht mehr empfehlen. Mein Kaufabo habe ich dieser Tage auslaufen lassen. Schade eigentlich. Ich fand das Konzept durchaus interessant.</p>
<p>Für Sie als PC oder Smartphone Nutzer: Seien Sie vorsichtig. Halten Sie Ihr Handy oder Ihren PC mit den jeweils aktuellsten Updates auf dem Laufenden. Updaten ist lästig, aber notwendig. Achten Sie darauf, daß Ihr Virenscanner wirklich aktuell ist. Wenn er seit Tagen keine Updates mehr durchführt, ist der Rechner möglicherweise schon &#8222;verdorben&#8220;.</p>
<p>Machen Sie Backups und Sicherheitskopien. Wenn Sie mögen in der Cloud, wenn Sie nicht mögen auf einer externen Festplatte, die Sie getrennt vom PC aufbewahren sollten.</p>
<p>Klicken Sie keine Links, die sie nicht kennen und achten Sie auf Dateien, wie <strong>Das_ist_ein_dokument.doc______________.exe</strong> oder so.</p>
<p>Das ist kein Dokument, das sollte wohl klar sein!</p>
<p>Ich wünsche einen malwarefreien Übergang ins Neue Jahr!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1421/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1421&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Orange Schweiz geht an Finanzinvestor</title>
		<link>http://hrgajek.wordpress.com/2011/12/25/orange-schweiz-geht-an-finanzinvestor/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RBrosowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[RBrosowski]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Apax]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbau]]></category>
		<category><![CDATA[CVC]]></category>
		<category><![CDATA[EDGE]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzinvestoren]]></category>
		<category><![CDATA[LTE]]></category>
		<category><![CDATA[Orange]]></category>
		<category><![CDATA[Sunrise]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweiz ist in der Hand von Finanzinvestoren. So könnte man den Telekommunikationsmarktmarkt seit letzten Samstag beschreiben. Ob diese Entwicklung vorherzusehen war, sei dahingestellt, das Signal sollte aber auch die anderen Mobilfunkmärkte und vor allem deren Kunden aufschrecken. Die Besitzverhältnisse sind nun folgende: Orange gehört dem Finanzinvestor Apax. Die Sunrise wurde an CVC verkauft und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1416&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweiz ist in der Hand von Finanzinvestoren. So könnte man den Telekommunikationsmarktmarkt seit letzten Samstag beschreiben. Ob diese Entwicklung vorherzusehen war, sei dahingestellt, das Signal sollte aber auch die anderen Mobilfunkmärkte und vor allem deren Kunden aufschrecken.<br />
<div id="attachment_1417" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hrgajek.files.wordpress.com/2011/12/orange_logo.jpg"><img src="http://hrgajek.files.wordpress.com/2011/12/orange_logo.jpg?w=300&#038;h=300" alt="Das Logo von Orange" title="Das Logo von Orange" width="300" height="300" class="size-medium wp-image-1417" /></a><p class="wp-caption-text">Orange (Quelle: orange)</p></div><span id="more-1416"></span><br />
Die Besitzverhältnisse sind nun folgende: Orange <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Investor-uebernimmt-Schweizer-Mobilfunker-Orange-1401329.html">gehört</a> dem Finanzinvestor <a href="http://www.apax.com">Apax</a>. Die Sunrise wurde an <a href="http://www.cvc.com">CVC</a> verkauft und die Swisscom gehört dem schlimmsten Finanzinvestor überhaupt, den man als Firma haben kann: der Schweizer Eidgenossenschaft. Die achtet jährlich darauf, dass eine schöne Rendite von der Swisscom in die Bundeskasse fliesst. Viele Schweizer scheinen bis heute nicht verstanden zu haben, dass sie mit jedem – in der Schweiz recht teurem – Telefonanruf eine indirekte Steuer entrichten, da die Hälfte der Gewinnausschüttung der Swisscom wieder im Steuersäckel landet. Eben indirekt.</p>
<p>Wieso dies beunruhigen sollte?</p>
<p>Sowohl Sunrise als auch Orange gehörten vorher Telekommunikationsunternehmen. Sunrise der TDC und Orange der France Telecom. Beide wollten aus unterschiedlichen Gründen ihre jeweiligen Töchter verkaufen. Bei der France Telecom scheint die notorische Wechselunwilligkeit der Schweizer wohl irgendwann den Geduldsfaden reissen lassen. Vorher hat dann die Weko, die im Land der Duopole und hohen Preise das Entstehen eines weiteren Duopols <a href="http://hrgajek.wordpress.com/2010/04/23/das-wunder-von-bern/" title="Das Wunder von Bern">verhindert</a> hatte, diese wohl schon ordentlich angespannt.</p>
<p>Das jetzt nun Finanzinvestoren zugreifen, bereitet mir jedoch Sorge. Das Ziel eines Finanzinvestor ist es nicht, möglichst gute Dienstleistungen zu erbringen. Es geht darum, dass Investment wieder einzufahren. Und um dies zu erreichen, braucht es nicht zwingend Investitionen. Dabei wären diese, würde man eine technische Messlatte anlegen, nötig.</p>
<p>So gibt es beispielsweise bis heute kein EDGE im Netz der Orange. Sunrise und Swisscom bauen ihr Netz nur noch in den Agglomerationen aus, auf dem Land geschieht so gut wie nichts mehr. Das Swisscom Funkloch zwischen Rietheim und Koblenz feiert bald 10-jähriges Bestehen. Das Orange und Sunrise Loch auf dem Achenberg ebenfalls.</p>
<p>Und von LTE ist ausser ein paar Demostationen bis heute nichts zu sehen. In Deutschland werden Haushalte damit schon heute versorgt, in der Schweiz passiert nichts. Womöglich hat hier E-Plus vorgemacht, wie es gehen kann. Man investiert solange nicht, bis es die passenden Basisstationen in China zum Ramschpreis gibt und baut sie dann dort auf, wo es sie zwingend braucht. Meine Befürchtung ist, dass es so nun auch in der Schweiz weitergeht. </p>
<p>Das mag vielleicht eine übertriebene Darstellung einer möglichen Zukunft sein, aber wenn sich die Telekommunikationsanbieter von Infrastrukturfirmen zu Finanzinvestitionen wandeln, wird es für eben diese gefährlich.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1416/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1416&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Das Logo von Orange</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Hungrig&#8230;</title>
		<link>http://hrgajek.wordpress.com/2011/12/22/hungrig/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Niek Jan van Damme]]></category>
		<category><![CDATA[V-DSL]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Deutschland ist hungrig nach Bandbreite&#8220;, schreibt Niek Jan van Damme, seines Zeichens &#8222;Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH&#8220; und er muss es schließlich wissen. Und weiter: &#8222;Vor allem gefüttert durch Videoanwendungen wächst der Datenstrom im Internet rasant. Ähnlich wie beim Kaffee wollen die Kunden auch unterwegs nicht mehr auf ihre Konsumgewohnheiten verzichten: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1404&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Deutschland ist hungrig nach Bandbreite&#8220;, schreibt Niek Jan van Damme, seines Zeichens &#8222;Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH&#8220; und er muss es schließlich wissen.</p>
<p><span id="more-1404"></span></p>
<p>Und weiter: &#8222;Vor allem gefüttert durch Videoanwendungen wächst der Datenstrom im Internet rasant. Ähnlich wie beim Kaffee wollen die Kunden auch unterwegs nicht mehr auf ihre Konsumgewohnheiten verzichten: Facebook, Youtube und Co. sollen auch mobil verfügbar sein. Dabei spielt es letztlich keine Rolle, mit welcher Technik die Kunden hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erhalten. Entscheidend ist, dass sie schnelle Internetverbindungen bekommen – und das möglichst günstig.&#8220;</p>
<p>Genau.</p>
<p>&#8222;Die <a title="Deutsche Telekom AG" href="http://www.telekom.de" target="_blank">Telekom</a> setzt beim Breitbandausbau auf eine intelligente Mischung sie treibt den Ausbau sowohl über Mobilfunklösungen wie LTE und UMTS als auch über das Festnetz voran.&#8220;</p>
<p>Hm. Überall und flächendeckend?</p>
<p>Im Zuge der &#8222;..can&#8217;t do&#8230;&#8220; Werbekampagne melden sich immer mehr enttäuschte Telekom D1-Kunden, die gerne bei D1 bleiben würden, wenn an ihrem Lebensumfeld überhaupt oder <a title="Mehr D1-Netz" href="http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&amp;threadid=501584" target="_blank">&#8222;mehr D1-Netz&#8220;</a> vorhanden wäre.</p>
<p>Die Telekom setzt auf zwei Säulen: Mobilfunkausbau ist besonders effizient, weil damit relativ viele Menschen erreicht werden können. Der teure Tiefbau (sprich das Buddeln und verlegen von Kabeln) entfällt weitgehend, von der Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte einmal abgesehen. Hier kann man Kabel durch den Boden &#8222;schießen&#8220;, muß nur aufpassen, daß man richtig trifft, sonst stehen plötzlich Keller unter Wasser oder andere Ver- oder Entsorgungsleitungen werden unterbrochen und dann wird es richtig teuer.</p>
<p>Beim Ausbau des Festnetzes hat die Telekom folgende Erfahrung gemacht: Sie will nicht mehr einfach ein Glasfasernetz aufbauen und hinterher schauen, ob die Kunden die Anschlüsse wirklich kaufen. Inzwischen geht sie anders vor.</p>
<p>Bevor mit den Tiefbauarbeiten gestartet wird, müssen in den geplanten Ausbaugebieten zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Mindestens 80 Prozent der Eigentümer müssen ihr Einverständnis für den Anschluss ihres Hauses geben und wenigstens zehn Prozent der Kunden müssen vorbestellen.</p>
<p>Ist das nicht der Fall investiert die Telekom lieber an anderen Orten oder in andere Technologien. Die Telekom nennt das &#8222;dem Bedarf entsprechend investieren.&#8220;</p>
<p>Hm.</p>
<p>Der Bedarf kommt oft erst mit dem Essen. Wer heute DSL 2000 hat, ist vielleicht glücklich. Gibt man ihm 16.000 wird er nichts anderes mehr nutzen wollen. Steigert man auf 25.000 oder gar 50.000 werden neue Anwendungen möglich, an die vorher keiner gedacht hat.</p>
<p>Bei aller Glasfaser-Euphorie macht die Telekom eine klare Ansage: Im Festnetz hat das gute alte Kupferkabel nicht ausgedient: Die Telekom testet derzeit Technologien, mit denen sich auch über das gute alte Kupfer Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen lassen. Der Traum vom <a title="Wikipedia FTTB" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FTTB" target="_blank">Glasfaser ins Haus (FTTB)</a> wird noch lange nicht überall verwirklicht werden können.</p>
<p>van Damme hat richtig erkannt, daß beim Breitbandausbau die Öffentlichkeit zuerst auf die Telekom schaut. Die Deutsche Telekom wird nach wie vor als &#8222;Grundversorger&#8220; wahrgenommen, als Rechtsnachfolger der guten alten Deutschen Bundespost. Viele Private Anbieter können oder wollen gar kein flächendeckendes Netz aufbauen, zumal es sich je nach Zielgebiet oft gar nicht gleich rechnet und welcher mittlere oder kleinere private Unternehmer kann schon auf 10 Jahre im Voraus kalkulieren?</p>
<p>Doch kein Unternehmen kann ganz Deutschland alleine mit einem Glasfasernetz ausbauen, auch die privatisierte Telekom nicht (mehr), weil das &#8211; je nachdem wen man fragt &#8211; so rund 50 Milliarden Euro kosten würde. Deshalb verkündet die Telekom &#8222;Zusammenarbeit mit Wettbewerbern und Stadtnetzbetreibern und sehr erfolgreiche Kooperationen mit den Kommunen. Wo der Breitbandausbau nicht wirtschaftlich ist, kann es sinnvoll sein, dass die öffentliche Hand &#8222;unterstützt&#8220;. So können die Gemeinden beispielsweise vorhandene Leerrohre zur Verfügung stellen, die Tiefbaumaßnahmen übernehmen oder sich finanziell beteiligen, was die Kosten der Telekom senkt.</p>
<p>Allein in Jahre 2011, vermeldet der Sprecher des Telekom Vorstandes wurden mehr als 1.000 solcher Kooperationen vereinbart und so mehr als 180.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt.</p>
<p>Vorraussetzung ist dafür, das weitsichtige Politiker vor Ort rechtzeitig Förderanträge bei den Bundesländern stellen und die Verhandlungen mit dafür in Frage kommenden Telekommunikationsanbietern anschieben, was sich in der Praxis als gar nicht so einfach und langwierig herausstellt. In den meisten Fällen schließen die Gemeinden mit der Telekom ab, aber längst nicht immer.</p>
<p>Manchmal kommen auch &#8222;neue&#8220; Spieler zum Zuge, die teilweise bereits Infrastruktur haben, sprich kommunale oder überregionale Energie-Versorger oder auch kleine unbekannte Firmen oder private Initiativen, die ganze Orte z.B.  über extra aufgebaute WLAN-Funknetze erschließen.</p>
<p>Im Zeitalter der Kostensenkung kann es dann passieren, daß Störungen im Telekom-Netz länger dauern, als gedacht. Kennen Sie <a title="Birkert" href="http://www.birkert-online.de/" target="_blank">Birkert</a> (Gemeinde Brombachtal) im Odenwald? Im Jahre 2007 dauerte es <a title="Kein Netz in Birkert" href="http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1547" target="_blank">3 Wochen</a> und im Jahre 2011 fast <a title="Hessenschau" href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_43390358&amp;jmpage=1&amp;type=v&amp;t=20111213&amp;jm=3&amp;mediakey=fs/hessenschau/20111213_1930_telekom" target="_blank">genauso lange</a> (Video leider nicht mehrverfügbar <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> , bis das Problem (ein &#8222;ertrunkenes Kabel&#8220; beseitigt war.</p>
<p>Wobei es nicht nur einmal vorgekommen sein soll, daß die privaten Kabelgräber &#8222;aus Versehen&#8220; das Telekomkabel &#8222;erwischen&#8220; &#8211; der Streit um die &#8222;Schuld&#8220; sichert später Arbeitsplätze in Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen.</p>
<p>Trotzdem: Ein flächendeckender Ausbau tut not. Er schafft und sichert einige Arbeitsplätze bei Bauunternehmen und Lieferanten von Technik und Geräten. Wer &#8222;in der Provinz&#8220; auf schnelles Internet zugreifen kann, braucht nicht umzuziehen, neue Lebens- und Arbeitsformen werden möglich.</p>
<p>Man würde sich nur wünschen, daß die Zusammenarbeit zwischen der Telekom und ihren privaten Mitbewerbern etwas besser und intensiver und vor allen Dingen reibungsloser funktionieren würde.</p>
<p>Doppelte Kabelgräben oder lange Wartezeiten auf den Telekom-Techniker sind kein Vergnügen und müssten nicht sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1404/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1404&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Der Kunde hat keinen Anspruch auf ein bestimmtes Mobilfunknetz&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen bahnbrechenden Satz hat kürzlich der Anbieter Drillisch geprägt, in dem er seinen Kunden mitteilte, die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für seine Mobilfunkangebote zu ändern. Oder extrem formuliert: Seien Sie froh, daß Sie überhaupt mobil telefonieren dürfen. Ich habe ja schon viel im Mobilfunk erlebt, aber die Aussage von Drillisch hat eine neue Qualität. Der Kunde [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1399&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen bahnbrechenden Satz hat kürzlich der Anbieter Drillisch geprägt, in dem er seinen Kunden mitteilte, die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für seine Mobilfunkangebote zu ändern.</p>
<p>Oder extrem formuliert: Seien Sie froh, daß Sie überhaupt mobil telefonieren dürfen.</p>
<p><span id="more-1399"></span></p>
<p>Ich habe ja schon viel im Mobilfunk erlebt, aber die Aussage von Drillisch hat eine neue Qualität. Der Kunde soll mobil telefonieren und keine lästigen Fragen nach der Qualität oder der Existenz der Netzversorgung stellen. Es gibt 4 mobile Netze in Deutschland und alle sind flächendeckend und stabil ausgebaut?</p>
<p>Schön wärs.</p>
<p>Als der digitale Mobilfunk in Deutschland begann, gab es zwei Netze und eine Handvoll Service-Provider. Der Kunde wählte zunächst nach dem entscheidenden Kriterium: Wo bin ich und wo bewege ich mich und habe ich dort Netzversorgung? So entstanden Präferenzen für D1 (Telekom) oder D2 (Mannesmann, heute Vodafone).</p>
<p>Dann kam E-Plus mit einem &#8211; logischerweise &#8211; löchrigen Netz und dafür günstigen Preisen. Und VIAG Interkom (heute o2) versuchte beides: Gutes Netz und günstige Preise zu kombinieren. Und das ist&#8230; schwierig. Das D1-Roaming war ein klarer Startvorteil, den man sich durch ein mehr als ungeschicktes &#8222;Erst Abschalten und dann mal schauen, wo wir noch Funklöcher haben&#8220; komplett vernichtet hat.</p>
<p>Die Service-Provider verkauften anfangs Original-Tarife mit ihrem Etikett und trauten sich erst später, eigene Tarife zu kreieren, die sie &#8222;intern&#8220; wieder in die Original-Tarife umrechnen mußten, die sie mit 20 oder 30% Rabatt einkaufen konnten, denn von irgendwas müssen sie ja auch leben.</p>
<p>Mit dem Start der Handy-Tarif-Discounter tauchten immer mehr Marken und Produkte auf, wo erst <a title="Wer funkt in welchem Netz?" href="http://www.teltarif.de/mobilfunk/prepaid/anbieter-nach-netz.html" target="_blank">auf den vierten Blick herauszufinden</a> ist, in welchem Netz diese Produkte eigentlich angeboten werden, ein weltweites Phänomen.</p>
<p>Anfangs fanden die Discount-Angebote hierzulande im o2 oder E-Plus-Netz statt, während D2 sich massiv gegen den Preisverfall wehrte. D1 gründete relativ mit Congstar einen eigenen Discounter und belieferte auch andere Anbieter, aber immer mit einem gewissen Magengrimmen. Die Discount-Preisführerschaft fand und findet im E-Plus-Netz und teilweise auch im o2-Netz statt. Relativ spät stieß D2 hinzu, erst mit bezahlbaren Datentarifen, inzwischen auch mit bezahlbaren Minutenpreisen. Der Kundenservice kann dabei gut sein, solange keine Sonderwünsche auftauchen, kann aber auch gruslig oder gar nicht vorhanden sein.</p>
<p>Der Service-Provider Drillisch begann als reiner D2-Netz-Anbieter, mit dem Einkauf von &#8222;Victor Vox&#8220; kam der damals erste (und einzige) E-Plus-only-Service-Provider dazu, später folgten dann auch D1 und o2 im Portfolio.</p>
<p>Kürzlich kam es zwischen Drillisch und der Telekom zum handfesten Krach und Bruch. Ob die hemdsärmeligen Aktionen bei Drillisch (allerlei &#8222;kreative&#8220; Tarife und Nebenbedingungen wie ein SIM-Karten-Pfand, das auch von konkurrierenden Anbietern wie Talkline übernommen wurde oder die &#8222;unfreundliche&#8220; Übernahme des mittelständischen Service-Providers &#8222;TelCo&#8220;) und insbesondere die Schaltung von angeblich 30.000 ungenutzten SIM-Karten im D1-Netz der wahre Grund sind oder ob man bei der Telekom eher darüber enttäuscht war, daß Drillisch immer mehr mit den &#8222;Andern&#8220; und immer weniger mit D1 machte, wie es einige Insider vermuten, wissen nur wenige Beteiligte.</p>
<p>Fakt ist: Die Deutsche Telekom hat der Drillisch AG gekündigt und offenbar ist man dabei, diese Ehe jetzt auch systematisch zu scheiden.</p>
<p>Da Drillisch mit seinen zig Untermarken die im D1-Netz telefonierenden Kunden nicht einfach so ziehen lassen will, erhielten einige Kunden schon neue SIM-Karten zugeschickt: Die Rufnummer bleibt, das Netz ändert sich. Welches Netz der Kunde bekommt, erfährt er offiziell nicht und vor dem Wechsel schon gar nicht.</p>
<p>Im nächsten Schritt hat Drillisch völlig korrekt seinen Kunden der Marke &#8222;maXXim&#8220; eine <a href="http://www.teltarif.de/maxxim-drillisch-agb-aenderung-widerspruch-telekom-netz/news/45017.html" target="_blank">AGB-Änderungsmitteilung geschickt</a>: &#8222;Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen. Zu diesem Zweck bezieht der Diensteanbieter die Netzleistungen von einem Netzinfrastrukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes). Die Auswahl des Netzinfrastrukturlieferanten einschließlich eines Wechsels des Lieferanten während der Vertragslaufzeit liegt im Ermessen des Diensteanbieters; der Kunde hat insbesondere keinen Anspruch auf Nutzung eines bestimmten Mobilfunknetzes.&#8220;</p>
<p>Vier Diskussionen zum Thema &#8222;Funklöcher&#8220; im <a title="Telefon-Treff" href="http://www.telefon-treff.de" target="_blank">Telefon-Treff-Forum</a> offenbaren bei ALLEN ANBIETERN erschreckende Funklöcher (<a title="Telekom D1" href="http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&amp;threadid=501584" target="_blank">Telekom D1</a>, <a title="Vodafone D2" href="http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&amp;threadid=501585" target="_blank">Vodafone-D2</a>, <a title="E-Plus" href="http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&amp;threadid=501586" target="_blank">E-Plus</a>, <a title="Telefonica o2" href="http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&amp;threadid=501588" target="_blank">Telefonica-o2</a>) nicht nur in der tiefsten Einöde, sondern auch in als &#8222;versorgt&#8220; geltenden Ballungsgebieten. Interessanterweise melden sich in diesem Forum im Moment die enttäuschten Kunden von Telekom D1 und o2 bisher am deutlichsten zu Wort.</p>
<p>Sind die Funklöcher bei E-Plus entweder nicht so dramatisch (weil deren Kunden mit so etwas rechnen) und ist Vodafone D2 wirklich so flächendeckend versorgt, wie es die fehlenden Diskussionsbeiträge vermuten lassen? Eher nicht. Es zeigt wohl eher die Präferenzen der Forenschreiber.</p>
<p><strong>Für den aufmerksamen Kunden sollte neben dem Tarif auch die Netzwahl im Vordergrund stehen.</strong></p>
<p>Was ein flächendeckender Netzausbau bedeutet, weiß die Deutsche Telekom nicht erst seit gestern &#8230; in den USA. Dort wurde der Mega-Deal &#8222;Verkauf von T-Mobile USA an AT&amp;T&#8220; nun endgültig beerdigt. Als klarer Sieger aus der Aktion ist m.E. die Telekom hervorgegangen. Sie bekommt 3 Milliarden Bares und darf jetzt Teile des AT&amp;T Netzes mitbenutzen, speziell in Gegenden, wo es bisher keine Roaming-Abkommen gab.</p>
<p>Vielleicht wird das nächste Jahr 2012 ein Jahr des mobilen Netzausbaus? Ohne ausreichend Netz ist die mobile Gesellschaft nur ein Schlagwort ohne Inhalt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1399/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1399&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>o2 und die Netzlast</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 21:13:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Daß das o2 Netz derzeit stellen- und zeitweise ein wenig bis dramatisch überlastet ist, haben wir ja inzwischen gemerkt&#8230; Datensparsamkeit ist aus der Mode gekommen. Da erhielt ich heute eine SMS von o2, ob ich denn nicht einen kostenlosen Klingelton ohne Abo haben möchte. Hm. Der Link für zu einer WAP-Seite von o2. Weil mein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1380&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß das o2 Netz derzeit stellen- und zeitweise ein wenig bis dramatisch überlastet ist, haben wir ja inzwischen gemerkt&#8230; Datensparsamkeit ist aus der Mode gekommen.</p>
<p><span id="more-1380"></span></p>
<p>Da erhielt ich heute eine SMS von o2, ob ich denn nicht einen kostenlosen Klingelton ohne Abo haben möchte. Hm. Der Link für zu einer WAP-Seite von o2. Weil mein Android-Handy auch WLAN kann, verbindet es sich zunächst über WLAN, das hat aber das o2-Netz nicht &#8222;erkannt&#8220; und gemeint, daß ich kein o2-Kunde wäre und mich auf www.jamba.de verwiesen.</p>
<p>Ok. Also WLAN aus, nur o2-Mobilfunk an und nochmal. Keine Verbindung möglich. Aha.</p>
<p>Da fragt man sich doch, warum man im Moment, wo das Netz eh auf dem letzten Loch pfeift und quietscht mit solchen Aktionen noch mutwillig zusätzlichen im Moment überflüssigen Traffic erzeugen muß. Manche Anwender wären froh, sie könnten ihre e-mails checken oder mit ihren Freunden, Kollegen in Kontakt treten. Wie Daimler Benz in Stuttgart oder BMW in München mit solchen Lastproblemen umgehen werden, ich bin gespannt. Immerhin o2 ist fleißig am Nachrüsten. In Mannheim soll es schon ein klein wenig besser geworden sein.</p>
<p>Die Datenmengen in den Netzen explodieren, das ist kein reines o2 Problem. Auch aus dem Netz von Vodafone D2 wird stellenweise Überlast gemeldet und selbst  der aktuelle Testsieger Telekom (wir alten Hasen sagen weiter D1) hat seine Problemzonen, wo es zeitweise oder immer noch nicht so geht, wie man es erwarten würde&#8230;</p>
<p>Die <a title="Telekom Mobilfunk" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">Telekom</a> hat für seine Größe einen ungewohnten Sinn für Humor entwickelt und aus den &#8222;Einzelfall&#8220;-Problemen von o2 eine <a title="Wir sind Einzelfall - Telekom" href="http://www.teltarif.de/deutsche-telekom-o2-werbekampagne-netzprobleme-banner/news/44798.html" target="_blank">Werbekampagne</a> entwickelt. Sie empfiehlt den betroffenen o2-Kunden ganz schlicht ins bessere D1-Netz zu wechseln <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nicht alle fanden diese Werbung lustig, zumal sie Erwartungen weckt, die auch die Telekom nicht erfüllen kann.</p>
<p>Nicht wenige da draußen hätten gerne Telekom Qualität zu o2 oder E-Plus Tiefstpreisen. Das gibt es aber nicht, aus den unterschiedlichsten Gründen. Ein o2 Kunde, der in einem Laufzeitvertrag festhängt, kann derzeit (noch) nicht sofort mit seiner Nummer wechseln. Da hätte die Telekom sich vielleicht überlegen sollen, für betroffene o2 Kunden für die Restlaufzeit des o2-Vertrages auf die D1-Grundgebühr ganz oder teilweise zu verzichten?</p>
<p>Aber das dürfte den Kostenrechnern wohl zu teuer sein.</p>
<p><strong>Datensparsamkeit</strong>:</p>
<p>Wer viel e-mails liest, kann mit einem <a title="BlackBerry" href="http://www.blackberry.de" target="_blank">BlackBerry</a> richtig Daten sparen. Doch BlackBerry gibts in Deutschland nahezu ausnahmslos nur in langlaufenden Verträgen. In unseren Nachbarländern ist Prepaid-BlackBerry eine Selbstverständlichkeit. Nur in Deutschland gibts einen einzigen <a title="BlackBerry Prepaid" href="http://shop.vodafone.de/Shop/picknmix/tariff_detail.jsp?propositionId=prod954404&amp;skuId=sku844279&amp;goodieId=&amp;static=true" target="_blank">Anbieter</a> und in dessen Shops wissen die Verkäufer oft nicht, daß es BlackBerry auch auf Prepaid Basis gibt. Man muß keinen BlackBerry 8520 neu kaufen, man kann auch einen vorhandenen oder ein größeres Modell dafür einsetzen, man muß nur der Vodafone CallYa Hotline klar machen, daß sie für die bereits bestehende Rufnummer den BlackBerry APN freischalten müssen. Bleibt man hartnäckig genug, dann klappt das.</p>
<p>Liebe Münchner bei Telefonica o2:</p>
<p>Ihr könntet die Netzlast Eurer Smartphones Eurer Kunden drastisch reduzieren, wenn ihr nicht nur für Vertragskunden, sondern auch für Prepaid-Kunden den BlackBerry Dienst freischalten würdet. Auch bei <a title="Fonic" href="http://www.fonic.de" target="_blank">Fonic</a>, die gerade verschärft ins Smartphone Geschäft eingestiegen sind, wäre das eine gute Idee.</p>
<p>Auch der Deutschen Telekom stünde ein BlackBerry auf Prepaid-Basis gut zu Gesicht, denke ich, den Discountern wie <a title="Einfach Simyo" href="http://www.simyo.de" target="_blank">Simyo</a> oder Blau sowieso.</p>
<p>Für o2-Fans, die auf Nummer sicher gehen wollen, sei ein DUAL-SIM-Handy empfohlen. Ich habe mir eins gegönnt, vom Elektronik-Versender <a title="PEARL" href="http://www.pearl.de" target="_blank">Pearl</a>, es heißt <a title="SIM Valley SP-60" href="http://www.pearl.de/a-PX3505-4073.shtml" target="_blank">SIM-Valley SP-60</a>. Es läuft unter Android 2.2  und für Fans und Freaks erfüllt es seinen Zweck. Inzwischen gibts sogar beim gleichen Anbieter noblere Modelle mit UMTS, großem Touchscreen und wiederum DUAL-SIM-Technik. Auch <a title="Nokia Dual SIM" href="http://presse.nokia.de/2011/08/08/dual-sim-ein-handy-viele-moglichkeiten/" target="_blank">Nokia</a> bringt immer mehr Geräte auf den Markt.</p>
<p>Ich schrieb es schon: DUAL-SIM Technik könnte auch den etablierten Anbietern helfen. Wechselwillige Kunden würden eine zweite Karte einlegen, die &#8222;alte&#8220; Karte bliebe aber weiter in Betrieb und würde immer noch ein wenig Umsatz machen. Wenn der Kunde ganz hart das Netz wechselt, bleibt der alte Anbieter erst einmal ganz auf der Strecke.</p>
<p>Vielleicht kommt ja eines Tages noch ein BlackBerry mit zwei SIM-Karten. Dank BlackBerry &#8222;Balance&#8220; kann man jetzt auf seinem Smartphone berufliches und privates strikt trennen. Mit der zweiten SIM-Karte würde das dann perfekt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hrgajek.wordpress.com/1380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hrgajek.wordpress.com/1380/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1380&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mehr als ein Spielzeug: Das Playbook von Blackberry</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[BlackBerry RIM]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man den Glaskugel-Lesern des Marktes glauben darf, sind Tisch PCs so was von out. Auch die handlicheren Laptops oder Notebooks, (Net&#8230; soll man ja nicht sagen) seien out. Die Zukunft läge bei den Tablets. Ah ja. Im folgenden will ich mir mal das Angebot von Research in Motion, kurz RIM, besser bekannt als &#8222;BlackBerry&#8220; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1374&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Glaskugel-Lesern des Marktes glauben darf, sind Tisch PCs so was von out. Auch die handlicheren Laptops oder Notebooks, (Net&#8230; soll man ja nicht sagen) seien out. Die Zukunft läge bei den Tablets. Ah ja.</p>
<p>Im folgenden will ich mir mal das Angebot von Research in Motion, kurz RIM, besser bekannt als &#8222;BlackBerry&#8220; an schauen, das Playbook, das weit mehr als ein Spielzeug ist.</p>
<div id="attachment_1378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://hrgajek.files.wordpress.com/2011/11/playbook_bottom_angle.jpg"><img class="size-full wp-image-1378" title="PlayBook" src="http://hrgajek.files.wordpress.com/2011/11/playbook_bottom_angle.jpg?w=450&#038;h=360" alt="Mehr als ein Spielzeug: BlackBerry Playbook" width="450" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Das Playbook von BlackBerry (Foto: RIM)</p></div>
<p><span id="more-1374"></span></p>
<p>Das Auspacken eines Handys oder hier eines Tablets ist immer ein wenig wie Weihnachten. Nach dem ersten Einschalten des Playbook von RIM startet die Boot-Sequenz, die ein wenig dauert und von buntfarbigen Sechseckigen untermalt wird . Dann fragt es nach einer WLAN-Verbindung, um daraufhin 354 MB Update zu laden. Das verzögert den Spaß ein wenig, aber es zeigt, daß der Hersteller seine Produkte ernst nimmt und fortentwickelt.</p>
<p>Nach dem Update meldete mein Testbook  Version 1.03.3312.  [Uupdate: Kurz vor Erscheinen dieses Blogs gabs ein weiteres Update (92 MB) auf 1.08.4985]</p>
<p>Das 1 GHz Prozessor läuft flott, das Playbook reagiert in der Regel ruckelfrei. 16 GB Speicher hat das Playbook in der einfachsten Ausführung an Bord, eine Erweiterung durch Micro SD Karten oder andere Medien ist nicht vorgesehen, man kann aber auch eine Version mit 32 oder 64 GB kaufen, je nach persönlichem Geschmack und Geldbeutel. Die Preise für das RIM-Tablett lagen zunächst bei 400-600 Euro, scheinen aber in der letzten Zeit etwas nachgegeben zu haben, in den USA soll es die Startversion schon für etwa 200 US$ gegeben haben, was mit Steuern und allem Drum und Dran auf 200 Euro hinauslaufen könnte, den reinen Umrechungskurs darf man da nicht nehmen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Schließt man das Playbook mittels mitgeliefertem Micro-USB-Kabel an den PC an (Vorsicht, das Playbook hat zwei ähnlich scheinende Anschlußbuchsen, nur eine passt!) so entdeckt Windows XP ein CD Laufwerk mit einer Größe von 48 MB. Darauf ist eine Setup-Datei zu finden. Wird sie gestartet. muß nach erfolgter Installation das Playbook kurz getrennt und wieder verbunden werden, worauf sich ein kleiner Samba-Server meldet und bekannt gibt, daß er soeben ein Laufwerk &#8222;Z:&#8220; mit Namen &#8222;Playbook&#8220; eingebunden hat.</p>
<p>Unter Windows 7 kann die Installation etwas kniffliger werden. Zwar entdeckt der Windows 7 PC ein neues Laufwerk, installiert auch eine Software, aber das Playbook meldete sich nicht. Hier ist es sinnvoll, den Desktop-Manager von Blackberry auf dem PC zu installieren (die Version 6.1 ist ein ziemliches Schlachtschiff, das Ressourcen und viel Startzeit braucht) und wenn das immer noch nicht klappt, gibt man dem Playbook bei angeschlossenem Zustand, den Befehl neu zu starten (Menü über den Ein-Aus-Schalter zu erreichen oder auf das Batteriesymbol klicken) und schwupp, die Verbindung wird hergestellt. Gut möglich, daß das aktuelle Update 4985 dieses Problem gelöst hat.</p>
<p>Hat die Installation geklappt, dann stehen auch am PC die 16 GB (32 oder 64 GB) minus den bereits gespeicherten Downloads zur Verfügung.</p>
<p>Beim ersten Start des Playbooks läuft ein Lernprogramm (Tutorial), das einem die grundlegende Bedienung erklärt. Die ist ziemlich einfach, wenn man das Geheimnis des schwarzen Rands beherzigt. Wischt man von &#8222;unten&#8220; aus dem Randbereich nach oben, kann man laufende Anwendungen verkleinern und dann bei Bedarf zur nächsten laufenden Anwendung springen. Läuft keine Anwendung, kann man durch die Icons blättern, die sich über ein horizontales Menü von &#8222;Alle&#8220;, über &#8222;Favoriten&#8220;, &#8222;Medien&#8220;, &#8222;Spiele&#8220; etc. auch vorsortieren lassen. Im &#8222;verkleinerten&#8220; Modus hat das Programm ein kleines &#8222;X&#8220;, über das es abgeschaltet werden kann.  Zum Kapitel &#8222;BlackBerry&#8220; Bridge komme ich noch.</p>
<p>Wischt man im Grundzustand vom oberen Rand, landet man im generellen Setup des Tablets, man könnte auch auf das Zahnrad oben rechts  klicken, um Einstellungen zu prüfen oder zu ändern.</p>
<p><strong>Das Geheimnis der Brücke&#8230;</strong></p>
<p>Will man das e-mail Programm, die Kontakte, Notizen oder den Kalender starten, fragt das Playbook nach einem Blackberry Mobiltelefon. Ist eins in der Nähe und kennen sich die beiden, loggt sich das Playbook auf dem BlackBerry Telefon via Bluetooth ein und macht e-mails, Kontakte oder  Kalender sichtbar &#8211; etwaige Änderungen werden auch gleich im Handy gespeichert. Nachrichten auf dem BlackBerry Manager, die über das Playbook verschickt werden, sind später auch auf dem Handy zu finden.</p>
<p>Sollte gerade kein WLAN zur Hand sein, kann man mittels &#8222;Bridge Browser&#8220; am Tablett über die Funkverbindung des Mobiltelefons surfen. Das geht u.U. nicht ganz so flott, das ist vom verwendeten Mobilfunknetz und den Möglichkeiten des Telefons abhängig (kann es UMTS, HSPA und ist die passende Netzversorgung verfügbar?)</p>
<p>Bevor man seinen BlackBerry mit dem Playbook koppeln kann, muß auf dem Handheld ein Programm namens &#8222;BlackBerry Bridge&#8220; installiert sein, das bekommt man in der BlackBerry Appworld oder falls die nicht installiert ist, auch auf der Homepage www.blackberry.com (unter Apps und Software nach &#8222;Bridge&#8220; suchen)</p>
<p>Die &#8222;Heirat&#8220; zwischen Tablet und Telefon kann über einen quadratischen QR-Code erfolgen, manuell geht es auch. Sind mehr als ein Handy mit dem Playbook gekoppelt, konnte es mit der bisherigen Version Probleme geben, Abhilfe schaffte eine Umbenennung des Playbooks unter den Einstellungen. Sind beide Geräte gekoppelt, wundert man sich, wieweit Bluetooth reichen kann, das Handy bleibt in der Tasche und Mails  lassen sich am Tablett lesen oder schreiben, Termine können gelesen, eingetragen oder gelöscht werden. Feine Sache.</p>
<p>Sollte das Playbook abhanden kommen, was ich keinem wünschen möchte, aber man weiß ja nie, sind wenigstens die  e-mails, Termine und Kontakte gerettet, weil in dem Moment, wo die Verbindung zum BlackBerry Telefon fehlt, diese Daten vom Playbook verschwunden sind.</p>
<p>Was auf dem Playbook bleibt, sind etwaige Fotos, die mit der eingebauten Kamera (zwei sind drin) gemacht wurden, oder Musik, die aus dem Internet heruntergeladen wurde, der  Musicstore von 7digital ist bereits vorinstalliert.</p>
<p>Der Videochat funktioniert nur zwischen Playbooks, die Wahrscheinlichkeit jemand zu treffen, ist somit recht gering.</p>
<p><strong>Multimedial &#8211; mit kleinen Lücken&#8230;</strong></p>
<p>Das Abspielen von Musik oder Filmen ist nur möglich, wenn diese physikalisch auf dem Playbook gespeichert oder z.B. via Youtube oder ähnlichen Seiten aus dem Internet abgerufen werden. Derzeit nicht möglich ist ein Abspielen von Medien-Dateien auf dem Playbook, die auf dem Handheld gespeichert sind, auch ein Datenaustausch (Überspielen) scheint nicht zu gehen. Vielleicht kommt sowas noch, auch eine DLNA/Home-Server Anbindung wäre vorstellbar und würde viele Nutzer interessieren.</p>
<p>Telefonieren kann man mit dem Playbook nicht, bekommt aber ankommende Anrufe auf dem Display signalisiert. Da es aber eine Applikation &#8222;Sprachnotizen&#8220; gibt, mit beachtlicher Aufnahmequalität, müßte es meines Erachtens prinzipiell möglich sein, auch eine Telefonier-Anwendung für das Playbook zu entwickeln, die dann via Bluetooth über das Handheld Telefonverbindungen aufbauen könnte.</p>
<p><strong>Ein Fazit:</strong></p>
<p>Das Playbook ist eine praktische Ergänzung zum bereits vorhandenen BlackBerry Mobiltelefon. Eigentlich logisch,  denn auf die Dauer ist das Handheld Display doch ein wenig winzig und wenn man keine mechanische Tastatur hat, will man wenigstens ab und zu eine große Tastenfläche vor sich haben.</p>
<div>Wer ein standalone Tablet sucht, wird am Playbook im Moment wenig Freude haben, nicht immer ist eine WLAN / WiFi Versorgung vorhanden und e-mails gingen dann nur über das Web-Interface des Lieblings-e-mail-Anbieters, was je nachdem kein Vergnügen sein kann (die Seiten sind oft viel zu überfrachtet)</div>
<p>Ob RIM schon an einer erweiterten Variante mit eigenem Mail-Client und Mobilfunk-Teil (GSM/UMTS oder gar LTE) arbeitet, weiß ich (noch) nicht, die Info wird nachgeliefert, sobald sie vorliegt.</p>
<p>Ein  Preis von rund 400 Euro für das Playbook liegt in etwa auf dem Niveau des Android-Tabletts &#8222;Flyer&#8220; von HTC, für die in den USA im Rahmen einer Promotion verlangten 200 US$ wird das Tablett sicher mehr Anhänger finden.</p>
<p>Wer die Möglichkeit hat, das Playbook im Laden auszuprobieren, sollte die Chance nutzen. Vielleicht ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?</p>
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		<title>Das o2 Dilemma</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 09:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hrgajek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[o2 befindet sich derzeit in einem echten Dilemma. Das Netz knirscht unter der Last der Smartphones  gewaltig, man möchte den Anschluß an die Marktführer D1 und D2 erreichen, also weg vom &#8222;Billig-Image&#8220; doch dafür fehlt das  Geld für neue Investitionen in Menschen und Technik. Gibts eine Lösung? &#160; Vor 13 Jahren ist der vierte Netzanbieter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hrgajek.wordpress.com&amp;blog=13015285&amp;post=1356&amp;subd=hrgajek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>o2 befindet sich derzeit in einem echten Dilemma. Das Netz knirscht unter der Last der Smartphones  gewaltig, man möchte den Anschluß an die Marktführer D1 und D2 erreichen, also weg vom &#8222;Billig-Image&#8220; doch dafür fehlt das  Geld für neue Investitionen in Menschen und Technik. Gibts eine Lösung?</p>
<p><img class="aligncenter" title="Genion Männchen" src="http://www.io-home.org/portfolios/q-r/image_pool/thumb_100_bild0820412071216723447.jpg" alt="Das Genion Männchen" width="100" height="122" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-1356"></span>Vor 13 Jahren ist der vierte Netzanbieter in Deutschland unter dem Namen VIAG Interkom gestartet, von vielen seinerzeit von E-Plus (und D2 oder D1 sowieso) enttäuschten Mobilfunkkunden sehnsüchtig erwartet.</p>
<p>Der Start war &#8211; sagen wir es freundlich &#8211; &#8222;holprig&#8220; und ich prägte damals den Begriff &#8222;Very Interesting Adventure Game&#8220;, denn mit Humor konnte man vieles besser ertragen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Produkte wie &#8222;Genion&#8220; (das Häuschen kam schon 1999 !) waren richtig kreativ: Die Idee über eine Festnetzrufnummer auf dem Handy erreichbar zu sein, traf den Nerv der Kunden. Damals gab sich VIAG Interkom viel Mühe, um die &#8222;Homezone&#8220; richtig zu erkennen und &#8222;abbilden&#8220; zu können, denn man sollte nur 1-2-3 km rund um einen gewählten Standort &#8222;festnetzgünstig&#8220; erreichbar sein. Wer außerhalb auf seine Festnetznummer nicht verzichten wollte, mußte dem Anrufmanager unter der Kurzwahl 1010 sagen, daß man für 29 Pfennige (15 Cent) pro Minute weiter geleitet werden wollte. Gemessen an den von den Festnetzanbietern damals verlangten 12-24 Cent pro Minute durchaus ok.</p>
<p>Mit der VIAG-&#8220;Homezone&#8220; gabs immer wider Probleme. Doch wenn sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzte, fanden sich hilfbsereite kundige Menschen bei o2, welche die Homezone &#8222;stabiliseren&#8220; konnten, was nicht ganz trivial ist.</p>
<p>D1 und D2 kamen erst Jahre später, E-Plus liess sich 12 Jahre Zeit und machte dann das einzig richtige: Festnetznummer fest auf die Mobilfunknummer umgeleitet und kein Schnickschnack mit wackligen Homezones. Möglich wurde das durch den drastisch gesunkenen Interconnect-Preis.</p>
<p>Bestimmte Probleme schob VIAG/o2 lange vor sich her. Einen &#8222;Cost-Check&#8220; oder &#8222;Cost-Control&#8220; hätten sich viele Kunden gewünscht, die jeden Cent vor dem Ausgeben dreimal umdrehen müssen, jetzt nach 13 Jahren nach Netzstart soll so etwas als Apple-iphone App in die Tat umgesetzt werden, gerüchteweise soll es dadurch auch per USSD Code (*140#) gehen. Noch ist es nicht soweit.</p>
<p>Zum Start hat ein neues Netz wenig Sender und viele Funklöcher. Absolut genial war daher die Idee , den Kunden eine spezielle SIM-Karte mitzugeben, die man mit einer zweiten PIN (normale PIN plus 1 hintendran) auf eine zweite Identität umschalten konnte, die Swisscom-IMSI. Jeder VIAG Interkom Kunde konnte sich im Swisscom-Modus in alle verfügbaren deutschen Netze von D1, D2 oder E-Plus einbuchen, falls VIAG/o2 gerade kein Netz am Start gehabt hatte.</p>
<p>Diese Funktion traf wieder den Nerv bestimmter Zielgruppen, die möglichst überall telefonieren wollten oder mußten. Doch die Funktion war fehleranfällig. Zum einen selbst verschuldete Problemfälle von Spielekids, die meinten, wenn ich mit meiner Swisscom-Identität in einem fremden Netz herumprobiere, müssen Dienste , welche den Original-Kunden dieses Netzes kostenfrei angeboten werden, natürlich auch kostenfrei verfügbar sein. Waren sie aber nicht. Daß es bei Anwahl der Kurzwahl 333 (Mailbox von VIAG/o2) auf einmal zu einer Verbindung nach Frankreich kam, waren nur solche Kleinigkeiten.</p>
<p>Irgendwann fiel den Kostenrechnern ein, daß Swisscom-Roaming &#8222;zu teuer&#8220; sein könnte. Da öffnete die Telekom (T-Mobile D1) ihr Netz für o2 Kunden. Die konnten anfangs bundesweit ins D1-Netz einbuchen und telefonieren. Weil das D1-Netz flächendeckender und qualitativ besser als o2 war, telefonierten viele Kunden bevorzugt im D1-Netz und auch noch günstiger als beim Original.</p>
<p>o2 entschloss sich, das D1-Roaming zu kündigen, zumal nie ganz klar war, ob andere konkurrierende Netzebtreiber nicht bei der EU-Kommission nachfragen könnten, ob das denn so alles seine Richtigkeit habe, schließlich bot kein anderer Mobilfunker seinen Kunden je &#8222;nationales Roaming&#8220; an.</p>
<p>Und dann tat VIAG/o2 Interkom wieder einmal den zweiten Schritt vor dem Ersten: Zuerst wurde das D1-Roaming regional abgeschaltet und erst dann wurde geschaut, ob vor Ort schon eigene Versorgung vorhanden war. Die eigenen Kunden wurden kaum oder nur kryptisch informiert. Die Folge: Kunden waren überrascht bis sauer, beschwerten sich hier und da, bekamen patzige Antworten (&#8222;Kann gar nicht sein&#8220;). Wer hartnäckig genug blieb, durfte irgendwann kündigen, schlimmestenfalls war man erst nach zwei Jahren draußen. (Gehen auch rum)</p>
<p>Nur: Diese Kunden waren für immer weg!</p>
<p>Andere &#8222;Gags&#8220; wie eine &#8222;kreative&#8220; Mark in Euro Umrechnung, Schwamm drüber. Unvorhersehbare monatlich ändernde Tarifierung für Sonderrufnummern. Merkt doch keiner.</p>
<p>Dann das Sperren bestimmter Festnetzrufnummern, hinter denen vermutlich oder tatsächlich weitere Dienstleitungen erbracht wurden (wie Callthrough = günstige Telefonate ins Ausland oder nette Chatlines, Radioprogramme), Angebote die mit dem Interconnect (Geld für das Zusammenschalten von Netzen und Inhalten) Geld verdienen wollten, welchen Kunden interessiert denn das?</p>
<p>Anfangs wurde von o2 wohl knallhart gesperrt, später nur noch &#8222;limitiert&#8220;, am Ende gabs eine Ansage, daß der nachfolgende Anruf kein kostenloser Anruf sei und 9 Cent/Minute kosten würde &#8211; in manchen Fällen lustigerweise günstiger als ein normales Telefonat, aber was solls.</p>
<p>VIAG wurde zu o2, einem Ableger der Britischen Telekom, die koppelte den Mobilfunk ab und verkaufte nach Spanien an Telefonica, eine der größten Telefongesellschaften weltweit, führend unterwegs in Europa und vor allen Dingen in Südamerika.</p>
<p>o2 erkannte irgendwann, daß man in Deutschland &#8211; um überhaupt etwas &#8222;reissen&#8220; zu können &#8211; ein besseres Netz bräuchte, so wurden drei Milliarden Euro investiert. Der Ausbau wurde langsam spür- und sichtbar, die Kunden schöpften Mut und luden neue Kunden zu o2 ein und alles hätte ein glückliches Ende nehmen können. Doch dann war viel zu früh das Geld alle und die Sparkomissare aus Madrid sagten &#8222;Stop, nicht weiter&#8230;&#8220; Platz 2 im Netztest der Zeitschrift Connect war falsche Signal, die Füße hochzulegen.</p>
<p>Smartphones sind toll. Smartphones sind permanent online. Es fließen permanent irgendwelche Daten. Richtig viele Daten, wenn ein Video angeschaut wird, aber auch bei SMS, e-mails, Webseiten, Chat- und Statusnachrichten oder andere Programme &#8211; Alles läuft übers Internet. Wer da keinen passenden Daten-Tarif hat, kann ganz schnell arm werden. o2 hat deshalb einen Bill-Schock-Mechanismus eingebaut, der dem Vernehmen nach bei 70 Euro im Monat greift, falls der Kunde vergessen hat, einen passenden Internet-Tarif zu buchen. Sollte die Daten-Rechnung höher sein, meldet sich o2 beim Kunden (oder umgekehrt) und schlägt eine Datenoption vor. So wäre es richtig, nur greift der Mechanismus vollautomatisch? Das weiß aber keiner so genau.</p>
<p>o2 erkannte irgendwann, daß die meisten Tarife nur das Wohl des Anbieters im Blick haben und dem Kunden nur Magengrimmen bescheren. Also erfanden sie den &#8222;Kostenairbag&#8220; und nannten ihn o2o. Ein Preis pro Minute bis zu einem gewissen Kostenlimit, danach bleibt der Zähler stehen. Einfach und klar, wenn auch mit Kleingedrucktem, das Limit gilt nicht für Anrufe oder SMS ins Ausland, nicht für Sonderrufnummern, nicht für Datenübertragungen.</p>
<p>Nach einer kurzen Überraschungsphase &#8222;Wo ist der Haken?&#8220; wurde der Tarif schnell ein Erfolg.</p>
<p>Da wars den Kostenrechnern wieder nicht Recht. Der Tarif würde zu oft von Leuten gebucht, die diese Karte eigentlich nicht brauchten oder kaum nutzten. Oder von Leuten, die diesen Tarif bis zur Schmerzgrenze auslasteten.</p>
<p>Im Zahlungsverkehr zwischen den Netzbetreibern wird nicht flat, sondern pro genutzter Verbindungszeit sekundengenau abgerechnet. Eine unbegrenzte Flatrate kann schnell zur Lotterie werden. Sie funktioniert nur dann, wenn viele Leute diese Option buchen und bezahlen, aber trotzdem wenig genug telefonieren. o2 hatte nicht den Mut, ganz offiziell eine Grenze einzuziehen und diese auch klar zu kommunizieren, wohl in der Angst, daß die Kunden könnten sich genau an diese Grenze herantelefonieren.</p>
<p>Es wurden neue &#8222;blue Tarife&#8220; geschnürt, die solange gut sind, solange man im Paketinhalt bleibt. Braucht man mehr Telefonie als Beispiel, kostet jede Folgeminute gruslige 29 Cent (ca. 57 Pfenninge). Viele Kunden merken das zunächst nicht, die Insider und Multiplikatoren aber schon.</p>
<p>Wünsche nach weiterem Netzausbau, nach Informationen wo und wann was gebaut wird, scheinen derzeit ungehört zu verhallen. Klare Infos, wo und warum es im Netz konkret klemmt, gibt es offiziell nicht. Wünsche nach klaren Tarifen genauso.</p>
<p>Nun haben die Geister &#8222;Smartphones&#8220; das Netz komplett zugestopft. Zunächst im 3G Bereich (besser bekannt als UMTS), dagegen kann man sich helfen, indem man seinem Telefon die Umschaltung auf 3G einfach verbietet, aber die Netzlast schlägt bereits ins 2G-Netz durch. Verschärfend wurde der Netzbetrieb ausgelagert. Bei Störungen beginnt erst eine Odysee der Suche nach einem Zuständigen, bevor Ersatzteile bestellt werden können (&#8222;Wer muß das zahlen?&#8220;) oder die Anlage gar repariert oder erweitert werden kann. Der Netzbetrieb wurde personell extrem ausgedünnt, viele Störungen kommen bei den Verantwortlichen gar nicht oder stark verzögert an.</p>
<p>Die Kunden dachten anfangs, es müßte an ihrem Handy liegen und litten still. Da tauchte ein Berliner mit seiner Seite <a title="Wir sind Einzelfall" href="http://www.wir-sind-einzelfall.de" target="_blank">wir-sind-einzelfall.de</a> auf und oha, das sind keine Einzelfälle. <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,798550,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> und <a title="Teltarif.de" href="http://www.teltarif.de/o2-probleme-wir-sind-einzelfall-plattform-mobiles-internet/news/44648.html" target="_blank">Teltarif</a> griffen die Initiative auf. In einschlägigen Foren wird schon über Wechselalternativen diskutiert und einige sind bereits gewechselt.</p>
<p>Darunter Kunden, die vom einstigen Marktführer D1 oder D2 zu o2 gekommen waren, aus Symphatie für neue Funktionen und Angebote &#8211; sie kehrten nach langem Leiden reumütig zum Oriignal zurück und entdeckten den oft dramatischen Unterschied. Werden diese Kunden je wieder zu o2 zurück kommen? Und wenn ja, wann?</p>
<p>Dann gibts Kunden, die o2 nur solange gut fanden, solange sie die günstigsten waren. Jetzt wo sich o2 auf Augenhöhe mit D1 und D2 sehen möchte, sind sie wieder zu E-Plus zurück gewechselt, weil es dort günstiger erscheint. E-Plus baut sein Netz auch aus, aber lang noch nicht genügend, aber hier erwarten die Kunden einfach weniger, Hauptsache &#8222;günstige Preise&#8220;&#8230; Ein Dilemma.</p>
<p>Der 15. November, der 9. Jahrestag der Abschaltung von QUAM ging unbemerkt vorrüber. QUAM war der erste sündhaft teure Versuch der Telefonica, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, er endete mit dem kompletten Ausstieg und rund 9.000.000.000 Euro Verlust.</p>
<p>Ob Telefonica/o2 eines Tages aus Deutschland erneut aussteigen wird?</p>
<p>Ob die ewig diskutierte &#8222;Fusion&#8220; mit KPN/E-Plus nochmal aufs Tapet kommt?</p>
<p>Oder eine Fusion Telefonica &#8211; Vodafone ?</p>
<p>Oder ganz anders?</p>
<p>Oder bleibt es in Deutschland bei vier Anbietern?</p>
<p>Alles Spekulation.</p>
<p>Kreativ wäre die Idee eines Forenschreibers: Man sollte o2 solange verbieten, Neukunden ins Netz zu nehmen, bis sie ihre Hausaufgaben (sprich Netzausbau und mehr Kapazität) gemacht haben. Bestechender Gedanke. Wer aber soll das kontrollieren? Die BNetzA? Nach welchen Kriterien? Da würde wohl erst einmal geklagt, und das nicht vorhandene Geld für Rechtsstreitigkeiten ausgegeben.</p>
<p>Noch kreativer wäre die Idee, das Swisscom-Roaming wieder einzuschalten. Die Kunden könnten bei Bedarf das Netz wechseln, wären aber noch bei o2 unter Vertrag.</p>
<p><strong>Hausaufgaben für o2:</strong></p>
<p>Die Hausaufgaben für o2 wären:</p>
<p>- Netzausbau: Mehr Kapazität im Netzwerk und mehr Sender in die Fläche und die Funklöcher.</p>
<p>- IT-Systeme: Ewige Baustellen beseitigen, wie eine inhomogene IT-Landschaft, die viele Abläufe verkompliziert und Fehler verursacht.</p>
<p>- Hotline: Die Hotline wieder insourcen, denn nur motivierte und informierte Hotliner, die wirklich dazugehören und sich mit dem eigenen Unternehmen identifizieren, können Probleme wirklich lösen. Die Probleme der Kunden ernst nehmen.</p>
<p>- Geschäftskunden: Den Traum von vielen wertvollen Geschäftskunden kann o2 wohl erst einmal aufgeben. Wenn sich im Business-Bereich, wo Telefonie und Daten einfach funktionieren müssen, herumspricht, was da im o2-Netz derzeit los ist, dann&#8230; wird es schwierig.</p>
<p><strong>Lösung für den Kunden?</strong></p>
<p>Die Lösung für den Kommunikations Freak lautet: Dual-SIM-Handy oder Zweithandy mit Zweitnetz. Alles andere hilft im Moment nicht. Die für o2 bitterste Alternative wäre: Konsequent den Anbieter wechseln.</p>
<p>Sehe ich zu schwarz? Ich denke nicht.</p>
<p>Denn spätestens wenn im neuen Telekommunikationsgesetz (kommt wohl erst nächstes Jahr) die taggenaue Rufnummernportierung kommt, werden es alle Anbieter, die ihre Kunden nicht endlich ernst nehmen, dramatisch zu spüren bekommen.</p>
<p>Ja, senores y senoritas de Telefonica, das kostet erst einmal Geld, viel Geld. Und ich weiß, daß die meisten Mitarbeiter von Telefonica-o2 in München, Nürnberg, Bremen oder sonst wo, diese Probleme kennen und auch drunter leiden und sie lieber gestern als morgen lösen möchten. Und ich weiß, dass die Mutter Telefonica in Spanien ein richtig dickes Problem hat, weil im Mutterland das Geld auch fehlt.</p>
<p>Einfach wird das nicht. Aber der jetzige Zustand kann auch keine Lösung sein.</p>
<p>Muchas gracias für die Aufmerksamkeit.</p>
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