o2 im mobilen Internet: Wie man seinen guten Ruf ramponiert

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In der letzten Zeit stand ein Mobilfunkanbieter im Sonnenlicht der informierten Mobilfunkszene: o2.

Sie bauen fleißig Sender auf, wo es bisher kein Netz gab, versorgen ihre Kunden nicht nur mit GSM der 2. Generation, sondern auch mit GPRS und EDGE (2.5 Generation), und immer mehr auch mit der 3. und dreieinhalbten Generation, die man HSPA abkürzt, zu HSPA gehören HSDPA und HSUPA und bald auch HSPA+, sprich schnelles mobiles Internet kommt endlich in Bewegung. Und das hat richtig Potenzial.

o2 hat(te) begriffen, daß man mobiles Internet nicht begrenzen oder beschneiden darf, sprich, es liegt im Ermessen des Kunden, was er mit seinem Internetzugang machen will und was nicht. Das war eine mutige und richtige Entscheidung.

Die Tarife waren bis soeben richtig knuffig und moderat, 10 Euro für 200 MB Daten mit voller Geschwindigkeit und danach geht es mit GPRS-Tempo weiter. Für Handys mit Internetzugang, selbst für Smartphones reichen diese 200 MB im Monat dicke, wer viel YouTube oder Radiosender streamt, kommt vielleicht darüber, kann aber seit wenigen Tagen mit dem Tarif M+ auch 1 GB für 15 Euro im Monat haben, danach wird er im Tempo gebremst. Wem das auch nicht reicht, bekommt 5 GB/Monat für 25 Euro, danach gehts wieder gebremst weiter.

Selbst Voice over IP ist erlaubt, Instant-Messaging sowieso, weil schlaue Leute bei o2 längst erkannt hatten, daß bei vernünftigen Preisen sich kein vernünftiger Mensch überhaupt mit VoIP auf dem Handy abquält, weil die gebotenen Geräte und die Software a) denkbar umständlich zu konfigurieren sind und b) die Sprach und Verbindgungsqualität und der Komfort beim Anrufen (Telefonbuch, Rückrufe in Abwesenheit) bei VoIP alles andere als ein Vergnügen ist. Wenn man aber Dinge „verbietet“, werden sie auf einmal „interessant“, den Reiz des „Verbotenen“ kann man schon in der Bibel nachlesen.

Und da kommt heute die Meldung, daß o2 jetzt eine „Trennung“ nach Internetnutzung auf dem Handy und auf dem Laptop/Netbook/Notebook/PC einführen will, auch wenn das Handy nur als „Modem“ verwendet wird (neudeutsch „Tethering“). o2 ist felsenfest davon überzeugt, daß sie das „unterscheiden“ können.

Sie werden es nicht können. Entweder werden schlaue Kunden sie wieder austricksen (Stichwort „User Agent“) oder es werden durch die Sperre auch an sich erlaubte Applikationen auf dem Handy „verboten“ werden, weil die Kontrollsysteme sie nicht als „erlaubt“ erkennen können. Damit erzeugt o2 nur Frust und Enttäuschung und das ist für einen Herausforderer im Markt absolut tödlich und kontraproduktiv. (Zur Erinnerung: o2 hat im Moment etwa rund 17 Mio SIM-Karten/Kunden, E-Plus 19 Millionen, Vodafone 34 Millionen und T-Mobile gut 38 Millionen.)

Eine Geschwindigkeitsbschränkung ab einer versurften Datenmenge ist vom Markt akzeptiert, weil vorhersehbar und klar, das versteht jeder und das macht in der Praxis wenig Probleme, weil man sich drauf einrichten kann, aber trotzdem nicht gleich ganz von der Internetwelt abgeschnitten ist, wenn es doch mal „etwas mehr“ werden sollte. Braucht man permanent „mehr“, kann man sich für eine „größere“ Option entscheiden und gut ist.

Die künstliche Unterscheidung, zwischen Handy und PC/Laptop aber hat schon bei der o2-WAP-Flatrate nie richtig funktioniert, weil sie überlistbar war und es wieder sein wird.

Sicher, die mobilen Netze sind nicht beliebig belastbar und punktuell längst aus- oder überlastet, aber dagegen hilft schlicht nur eines: Netze ausbauen! Das haben die Anbieter vor Jahren im Festnetz lernen müssen und das ist heute dort kein Thema mehr – im Mobilfunk werden sie auch lernen. Je schneller je besser.

Mobile Internetnutzer sind die Early Adopters, die Freaks, die Scouts, die Leute, die anderen Leuten empfehlen, „diesen Anbieter könnt ihr nehmen, diesen lasst ihr besser bleiben“ und wer die „verschreckt“, richtet gewaltigen Flurschaden an.

Es gibt nicht wenige Entscheider, die inzwischen mit tiefem Durchatmen die „hohen“ Datenpreise von Telekom/T-Mobile oder Vodafone akzeptieren, solange dort eine bessere Performance geboten wird. Die Freaks haben auch E-Plus ausprobiert, dem Pionier bezahlbaren Internets, wurden oft enttäuscht, gingen zu o2 und wenn sie dort auch wieder enttäuscht werden, sind sie für beide Anbieter verloren.

Und o2 hat sicherlich nicht 1,4 Milliarden Euro für ein Blatt Papier (sprich neue Lizenzen für neue Frequenzen) ausgegeben, daß dafür aus Kurzsichtigkeit und Angst die Kunden wegbleiben.

Bislang hat o2 verstanden, daß Tarife möglichst einfach und ohne zigtausend Fußnoten sein müssen, der o2o im Privatkundenbereich und der o2on im Geschäftskundenbereich sind genau solche Tarife. Aber die Bedenkenträger und Kostenrechner wollen einfach nicht einsehen, daß ihre panische „Angst“ vor Kunden, die ihre Produkte wirklich nutzen möchten, einer steigendenden Kundenentwicklung im Wege steht.

Wer seinen PC oder Notebook über Mobilfunk anklemmt, tut das nicht aus Jux und Tollerei, sondern genau dann, wenn vor Ort keine drahtgebundene Alternative zur Verfügung steht, weil weder die Deutsche Telekom noch private Konkurrenten sich zum schnellen Ausbau durchringen konnten. Vielleicht wird der PC auch zu selten genutzt, für ein paar e-mails, ein paar Softwareupdates und danach ist wieder tage- ,oder wochenlang Ruhe, da ist ein Mobilfunktarif wie sie o2 anfangs für alle Nutzer angeboten hat, mehr als ausreichend. Diese Kunden werden garantiert keine „L“ Option für monatlich 25 Euro buchen. Die werden entweder gleich zur Konkurrenz wechseln oder erst einmal „ausprobieren“, ob diese Sperren doch überwindbar sind. Am Ende sind die „ehrlichen“ Kunden die „Dummen“ und fühlen sich erst recht veralbert. Der Rest „lacht“ die Branche nur aus, weil sie den Kunden permament zum „Schnäppchen Jagen“ und „Austricksen“ erzieht.  Nachhaltig ist was anderes. o2 tut sich und der Branche damit einen Bärendienst.

Deswegen gibts nur eine Lösung: Weg mit der sinnlosen „Unterscheidung“ von mobilem Internet im Handy oder am PC/Laptop-Nutzung. Und zwar am besten noch gleich heute.

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39 Antworten to “o2 im mobilen Internet: Wie man seinen guten Ruf ramponiert”

  1. Tweets that mention o2 im mobilen Internet: Wie man seinen guten Ruf ramponiert « Henning Gajek's Blog -- Topsy.com Says:

    […] This post was mentioned on Twitter by Georg, Henning Gajek. Henning Gajek said: o2 im mobilen Internet: Wie man seinen guten Ruf ramponiert: http://wp.me/pSBRX-3n […]

  2. Christian Just Says:

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin fassungslos, wie sich O2 sein mühsam aufgebautes gutes Image wieder versaut. Außerdem: Was ist ein PC? Ist ein iPad nicht auch ein Tablet-Computer? Und ein Android-Handy oder iPhone? Ich dachte, O2 hätte gründlich aus dem WAP-Flat-Desaster gelernt.

  3. Arne Hess Says:

    Besser kann man es nicht zusammenfassen!

  4. Thomas Says:

    Hallo Henning, kann ebenfalls nur zustimmen, sehr schön hergeleitet.
    Wie o2 die Nutzung kontrollieren will, ohne versehentlich Dienste am Smartphone einzuschränken, ist mir auch schleierhaft. Denn mittlerweile kann man in guter Qualität am Handy VoIPen (inkl. SIP- und Skype), was Millionen von Nimbuzz- und Fring-Usern weltweit sicher bestätigen können.

    Hab Deinen Artikel auch in meinen XING-Unternehmens-News verlinkt: http://bit.ly/xthlc_ramp

  5. Jörg A. Says:

    Ich kanns einfach nicht nachvollziehen. Da wird eine Flat angeboten, die nach 200MB auf GPRS-Niveau gedrosselt wird – o2 kanns doch da eigentlich egal sein, mit welchem Endgerät die 200MB verbraten werden? Alles, was darüber hinaus geht, macht allerhöchstens auf einem Smartphone Sinn. Der Anteil der Nutzer, die das Paket als „Open-End-Laptop-Flat“ nutzen, dürfte doch wahrlich gering sein; anstatt diese aber zu tolerieren, versetzt o2 seinem Image mit dieser Einschränkung einen herben Dämpfer.

  6. Thomas Says:

    @Jörg A.

    Ich denke dahinter steht die Angst, daß die Leute die 1GB-Flat ausnutzen könnten und lieber 10 Tage im Monat nur GPRS haben als 10EUR mehr für das InternetPackLbezahlen zu müssen. Für einen Privatmenschen ist das sicher vollziehbar – aber wie Henning schon schrieb: diese Kunden bekommt o2 so oder so nicht dazu, 25EUR/Monat zu bezahlen, also dann doch lieber die 15EUR ohne „Krieg“ mitnehmen als sich dann am ende doch wieder von den Kunden austricksen zu lassen und die schlechte Publicity in Kauf zu nehmen…

  7. Albert Fetsch Says:

    Hallo Herr Gajek,

    ich glaube o2 ist nach wie vor ein Anbieter mit einem klaren und transparenten Angebot, das wir zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis anbieten.

    Erfahrungen zeigen, dass mit kleineren Paketen bei Nutzern keine optimale User-Experience entsteht und wir können durch die Drosselung bei 200 MB bzw. 1 GB keine ausreichende Service-Qualtität im Sinne des Kunden sicher stellen. Entsprechend empfehlen wir Laptopsurfern, die ihr Handy als Modem / WiFi Access Point nutzen wollen, das Internet-Pack L mit 5GB monatlichem Inklusivvolumen bis zur Drosselung zu buchen.

    Alternativ können unsere Kunden auch die Prepaidvariante wählen, wo wir neben der monatlichen Flatrate auch eine Tagesflat anbieten.

    Viele Grüße und ein schönes WE
    Freundliche Grüße
    Albert Fetsch Pressesprecher
    External Communications
    Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG
    Georg-Brauchle-Ring 50 80992 München
    albert (punkt) fetsch (at) o2.com
    http://www.o2.com/de

    Ein Beitrag zum Umweltschutz. Nicht jede E-Mail muss ausgedruckt werden. http://www.o2engagiert-fuer-morgen.de

    Bitte finden Sie hier die handelsrechtlichen Pflichtangaben: http://www.de.o2.com/pflichtangaben

    • Thomas Says:

      Hallo Herr Fetsch,

      schön daß o2 in Form der Presseabteilung gleich in direkten Kontakt mit den Kritikern tritt – das wünscht man sich auch von Anderen so!

      Ich stimme Ihnen zu, daß o2 weiterhin ein attraktives Preisleistungsverhältnis anbietet, wenn man den deutschen Markt und die deutsche Konkurrenz betrachtet. Dies war auch garnicht der Kritikpunkt.
      Kritikwürdig ist in meinen Augen die evtl. anstehende Kehrtwende von „don’t be evil“ zu 1001 Fußnote, Ausnahme, Einschränkung, Kundengängelung.

      Die Erfahrungen mit der WAP-Flat sollten, wie Henning das schon schrieb, gezeigt haben, daß es mit solchen durch Fußnoten und Aunahmen reglementierten Angeboten nur Ärger gibt, sowohl auf Anbieter- als auch Kundenseite. o2 wurde von findigen Anwendern ausgetrickst und der Rest zog sich schmollend von o2 zurück oder (was für o2 sicher noch schlimmer ist) machte seiner Negativmeinung im Netz Luft.
      Die Durchsetzung der Nichtnutzung der 1GB-Option wird sich ähnlich problematisch gestalten, da inzwischen auf Smartphones Applikationen laufen, die Sie als Netzbetreiber nicht klar einer Nutzung auf einem Laptop oder Smartphone zuordnen können.
      Unterbinden Sie diese Nutzung, jammern Ihre Smartphone-Nutzer.

      Bedenken Sie bitte auch, daß sich einige Funktionen z.B. Ihrer eigenen Webseite, AUSSCHLIEßLICH mit dem Browser eines Laptops nutzen lassen, mit Smartphones NICHT!

      Außerdem:
      was heißt eigentlich „nicht gestattet“?
      Läuft dann unbemerkt der Zähler, obwohl der Kunde sich in einem Flat-Tarif wähnt? oder geht das Internet dann einfach nicht?

      Das von Ihnen angeführte Argument mit der „optimalen User-Experience“ eignet sich, glaube ich, nicht, Kunden die Verweigerung eines kleinen Datenpakets zur Nutzung ausschließlich mit Handy/Smartphone plausibel zu erklären. Denn 1GB reichen vielen Mobilsurfern durchaus LOCKER aus um über einen Monat zu kommen.

      Ich denke da steckt eine unterschwellige Angst um das 5GB-Angebot dahinter.

      Eine kleine Anregung (aus dem Ausland abgeschaut), wie es auch gehen könnte: flexible Paketbuchung.

      Überschreitet ein Kunden die Grenze eines Pakets, kann er mit SMS/email zum „Upgrade“ (für den lfd. Monat oder permanent) ermuntert werden, anstatt den Rest des Monats mit GPRS dahindümpeln zu müssen.

      Alternative:
      sofortiges automatisches Umsteigen in das nächsthöhere Datenpaket bei Überschreiten des Limits. Dazu bedürfte es aber bei o2 eines feiner abgestimmten Angebots (z.B. 50MB, 200MB, 1GB, 3GB, 5GB in 5EUR-Schritten).

    • drSeehas Says:

      „… Entsprechend empfehlen wir Laptopsurfern …“
      Dann belassen Sie es doch bei dieser Empfehlung.

      Viele Grüße

    • Xotzil Says:

      Hallo Herr Fetsch,

      irgendwelche Gründe muss es bei Telefonica O2 geben, attraktive Pakete unattraktiv zu machen.

      Als weiteres Beispiel sei die Tagesflatrate mit einem GB Datenvolumen Ihrer Discountmarke Fonic zu nennen. Dieses GB für 2,50 Euro hat mit (EDV-Berater) schon manches Mal weitergeholfen. Ich konnte im DSL-unversorgten Gebiet oder im Auto auf dem Weg zum Kunden, mal eben ein Softwareupdate (typihscerweise 800-900 MB mitnehmen.

      Seit der Halbierung auf 500 MB ist das für mich mit Fonic völlig uninteressant. Der Wettbewerb mit der weißen Schrift auf rotem Grund vermarktet über einen Fernsehsender ein Paket 12 Stunden ab Buchung mit einem GB Datenvolumen. Aus den Grund wird meine Fonic-Karte nun auslaufen und die Pro7-Vodafone-Karte weitergenutzt.

      Schade auch, zumal Ihr Netzausbau hier im Sauerland gar nicht mal so schlecht ist.

      Viele Grüße

      Andreas „Xotzil“ Bockelmann

    • Nik Says:

      Hallo Herr Fetsch,

      schön, dass O2 die Bedenken seiner Kunden liest und versucht für Verständnis zu werben.

      Ich kann – als Kunde – dem Autor des Blogbeitrag nur ununwunden zustimmen. Und auch ich gehöre in die Kategorie des „ausprobierenden“ Nutzers, der nicht an eine Marke gebunden ist.

      Ich halte es zudem für einen PR-Murks ohne gleichen, wenn Sie eine unternehmerische Entscheidung („Wir wollen, dass mobiles Internet für über 20 EUR zu haben ist“) hinter einem sperrigen, selten angewandten und deshalb dämlichen Begriff („User-Experience“) verstecken.
      Ein User, der 200 MB überschritten hat kennt die Regeln und weiß, dass er auf EDGE gedrosselt wird. Die Regeln sind so klar, dass ich mir kaum vorstellen kann dass Ihr Support hier Schwierigkeiten hat das zu erklären.

      Mein Tipp: bevor Ihr Ruf durch das Web 2.0 nachhaltigen Schaden erleidet: Ändern Sie die Änderung.

      MfG
      Nik

      P.S. Heute habe ich gelesen, dass iPad Nutzer (9,7“) Zoll Willkommen sind – Netbooknutzer (7-10,2“) aber nicht. Diese Unterscheidung stimmt mich wütend.

  8. chefkoch01 Says:

    Das „Verschlimmbessern“ ist doch (leider) nichts untypisches für die Branche. Wenn es bei einem Netzbetreiber mal Verbesserungen gab, dann folgten doch bei der nächsten Aktion (spätestens) auch irgendwo wieder die Verschlechterungen. Auch O2 ist nicht die Wohlfahrt. 😉

    Letztendlich denke ich das man insgesamt sagen kann, dass sich T-Mobile/Vodafone und O2 von der Tarif- und Geschäftspolitik insgesamt in der Mitte treffen werden und dort wird es dann auch ohne Regulierung bleiben.

    Desweiteren gehe ich davon aus, dass man demnächst bei T-Mobile/Vodafone/O2 demnächst wie bei DSL für Geschwindigkeit bezahlen muss. Eventuell führt O2 auch noch eine Tethering Option ein.

    Interessant finde ich unter dem Aspekt das Vodafone wohl nun den Tarif „CallYa Open End Internet“ einführen will, mit einem vermutlich uneingeschränkten Internetzugriff (WEB APN). Die genauen Konditionen bleiben da noch abzuwarten…

  9. Jörg A. Says:

    Hallo Herr Fetsch,

    schön, dass sich auch o2 offiziell zu diesem Thema äußert.
    Ich stimme Ihnen soweit zu, dass o2 ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bietet und zumindest bislang ein recht klares Tarifangebot im Sortiment hatte.
    Eine nicht „optimale User-Experience“ als Grund dafür anzuführen, dass in den kleineren Paketen (auch im neuen Paket M+, der durchaus attraktiv sein könnte) die Benutzung von Laptops oder Netbooks schlichtweg verboten wird, halte ich jedoch für eine relativ schwache Ausrede. Es wäre völlig ausreichend gewesen, den Nutzern bei der Buchung eines Internet-Paketes das für den jeweiligen Einsatzzwecks optimale Paket zu empfehlen; das wäre transparent und kundenfreundlich.
    Beispiel: Wer nur ab und zu (z.B. 5 mal pro Monat) mit seinem Laptop kurz im Internet Mails abrufen möchte, ansonsten aber hauptsächlich sein Smartphone verwendet, war bislang mit dem Internetpack M wunderbar bedient – ein größeres Paket wäre unnötig und würde die User-Experience auch nicht unbedingt positiv beeinflussen. Dieser Weg bleibt ihm jetzt aber (zumindest offiziell) versperrt.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich o2 diesen Schritt nochmals überlegt und im Sinne der Kundenzufriedenheit diese Einschränkung nicht einführt oder ggf. zeitnah wieder abschafft; das würde beim Kunden und auch in den entsprechenden Fachmedien positiv aufgenommen werden.

    Viele Grüße und ebenfalls ein schönes Wochenende,
    Jörg Abdinghoff

  10. iDet Says:

    Hallo Hennig, Hallo Herr Fetsch!

    Ganz großes Lob, dass Herr Fetsch sich hier der Diskussion stellt. Ich glaube seitens meiner „Vorschreiber“ ist schon alles gesagt.

    Ich möchte nur mal wissen welcher Controller wieder auf diese Einschränkungsidee gekommen ist ??

    Ich kann mir vorstellen, dass o2 auch Angst von verstopfen Netzen hat. Aber hat o2 Angst von mehr Kunden?

    Bei der Präsentation des o2 o haben sie uns diese Einfachheit als das Non plus ultra begeistert erklärt. Nun soll das wieder vorbei sein???

    Ich habe im meinen Umfeld die Veränderungen wahrgenommen … vor drei Jahren sagten alle … ach … ich will nur telefonieren. Nun haben schon eine Menge Leute Smartphone … Seit dem iPhone und jetzt dem iPad ist sowieso bald kein Halten mehr. Die Leute wollen Daten nutzen!

    Es gibt aber eine Gruppe, die einen gewissen Rahmen ausgeben wollten. Ich nenne Sie mal Gruppe o2 o mit Rechnungen zwischen 10-30 Euro. Diese werden nicht mal eben 25€ für Daten ausgeben.

    Es sind viele auf den Datengeschmack gekommen … denen ich bis jetzt immer auch die Vorteile von den Datenpacks (Multicard Mitnutzung am Laptop) empfohlen habe. Viele haben mit ihrem IP-M den Einstieg in die Daten gewagt und sind begeistert wie toll es mit eine Datenstick läuft … und haben nun größere Pakete.

    Ich denke o2 kann weiterhin Kunden gewinnen (und das wird Unternehmensziel sein). Wenn diese zu 40% schon mal Datenpacksbuchen mit 15€ im Monat sind das bei Ihnen Kundenzalhen im Postpaid schon mal locker 46 Millionen Euro pro Monat … 😉

    Herr Fetsch – ich würde gerne mal mit Ihren Controller plaudern ob er mal nachgerechnet hat was das für Summen werden … wenn weiterhin alles Positiv läuft.

    Sagen Sie ruhig mal im Vorstand bescheid, dass diese Datenpack-Regelung nicht das Gelbe von Ei ist.

    Ich würde mich über eine Korrektur der Fußnote im Sinne der Entwicklung von o2 freuen.

    Viele Grüße

    iDet

  11. Harald Says:

    Hallo Herr Fetsch,

    ich bin über das Teltarif-Forum auf diesem Blog gelandet und auch ich stimme dem Blog-Beitrag zu und war überrascht, dass Sie als o2-Verantwortlicher hier einen Beitrag schreiben. Hut ab!

    Der Inhalt Ihres Postings ist allerdings sehr schwach! User-Experience… Soso. Neue User (die Bestandskunden soll es ja zum Glück nicht treffen) werden oft „neue User“, weil sie von der User-Experience ihrer Freunde und Kollegen erfahren und gesagt bekommen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Von denen bekommen sie auch erzählt, dass die gelegentliche Laptop-Nutzung wunderbar funktioniert.

    Wäre ich kein Bestandskunde, sondern würde mich nun interessieren – dann aber feststellen, dass in den Bedingungen nun steht, Laptop-Nutzung sei verboten und würde auch noch annehmen, dass o2 dies kontrollieren könnte, würde ich ans Zweifeln kommen und meine Freunde fragen, was sie mir denn da alles für einen Quatsch erzählen.

    Sind das die Reaktionen, die o2 auslösen möchte?

    o2 hat bisher die besten Internetpakete! Machen Sie das nicht kaputt! 200 MB sind 200 MB. Warum machen Sie sich und den Kunden das Leben so schwer? Warum ruinieren Sie Ihren guten Ruf?

    Warum sind 200 MB auf dem Handy etwas anderes als auf dem Laptop??

    JA – ES IST RICHTIG! ES GIBT ÄNDERUNGSBEDARF BEI o2!

    STOPPT ENDLICH DIE MAßLOSE VERTEILEREI VON KOSTENLOSEN PREPAIDKARTEN UND DIE IN WAHRHEIT UNGEDROSSELTE NUTZUNG DES TESTMONATS. DAS WIRD MASSIVST MISSBRAUCHT UND LEUTE BESTELLEN AUF FANTASIENAMEN KARTEN AUF TEUFEL KOMM RAUS UND ZIEHEN MONATLICH 30 GB UND MEHR! EINFACH MAL DIE FOREN DURCHLESEN!

    DAS SIND SCHMAROTZER UND DIE VERURSACHER FÜR EVTL. DROHENDE NETZÜBERLASTUNGEN VOR DENEN IHR SO ANGST HABT. HIER MÜSST IHR ANSETZEN! 200 MB SIND 200 MB … 30 GB ABER AUCH 30 GB!

    Ich bitte um Entschuldigung, dass ich alles groß geschrieben habe. Aber ich bin da echt total wütend drüber! Künftige zahlende IP-M Nutzer einzuschränken und gleichzeitig werden Gratis-Testmonate-User nie gedrosselt – das passt nicht zusammen und muss wütend machen!

    In diesem Sinne appelliere ich an Euch! Lasst alle Pakete wie sie sind und schränkt endlich die Testmonate bei 200 MB auch tatsächlich ein!

  12. Gerald Grimme Says:

    Hallo Harald,

    das, was Du groß geschrieben hast, war so aber auch nötig. Ich habe bereits zweimal eine E-Mail an O2 wegen der mißbräuchlichen Nutzung geschrieben. Ergebnis: Man behauptete, dass das nicht möglich wäre und wenn überhaupt, dann Einzelfälle seien. Wer glaubt das denn?
    Ich will wie die meisten hier nichts geschenkt, ich hätte gerne für 1 GB 15 € bezahlt. Ich habe lange sehnsüchtig auf ein 1 GB-Paket in HSDPA-Geschwindigkeit gewartet. o2 hätte hier der Innovator sein können. Wenn aber kostenlose Testbetrüger für o2 kein Problem sind und offensichtlich überhaupt keine Anstrengung unternommen wird, hier einen Riegel vorzuschieben, dann hat o2 hier einen Kunden verloren und Fonic noch dazu. Für die zahle ich nicht mit. Gut gemacht.

  13. RA Conrad Graf Says:

    Hallo,
    ich kann mich dem allgemeinen Tenor anschliessen.
    Der Grund, warum ich (trotz 1-monatiger Laufzeit) schon seit über einem Jahr bei o2o bin, ist die Einfachheit und Transparenz der Tarife. Es stimmt, die Internet-Pakete bei o2 werden (wurden) von mir im Bekannten- und Mandantenkreis durchaus weiterempfohlen. Keine Fussnoten, keine Extra-Abzocke fürs Tethering, keine Extra-Abzocke für VoIP – damit hat o2 nicht nur bei mir gepunktet.

    Diese Einschränkung dagegen ist völlig unnötig und schadet dem guten Ruf von o2 IMHO nachhaltig. Was ist der Unterschied zwischen 200 übertragenen MB, wenn sie vom Smartphone oder vom Laptop übertragen werden? Geht o2 wirklich pleite, wenn mal ein Internet-Affiner User ein bisschen seines Traffics mit einer Multicard auf dem Laptop versurft?

    Ich denke nicht. Dagegen schätze ich den Image-Schaden weit höher ein. o2 – Abkehr von kompromisslosen Internettarifen. So brennt sich das in den Köpfen ein.

  14. oliver Says:

    Bin mal gespannt, was o2 mit den ganzen Palm Pre- und Pixi-Kunden macht, denen sie extra einen „Mobile Hotspot“-App in den AppCatalog gepackt hat. Wollen sie denen hinterher erklären, daß das nur Spaß war?

  15. John Says:

    Ich kann mich hier meinen Vorredner nur anschließen. Herr Fetsch, ich habe meinem „Frust“ bereits bei Twitter Luft gemacht (http://twitter.com/Europareise2010/status/14896843270). Diese Änderung geht nur auf Kosten des Images von o2 und auf Kosten ehrlicher Nutzer. Ich denke kaum, dass man damit sonst etwas erreicht. Deshalb meine Bitte an Sie: Tun Sie alles Ihnen Mögliche, um diese Änderungen rückgängig zu machen. Ihre Kunden werden es Ihnen danken!

  16. Alexander Haupt Says:

    Die Einschränkung dass das Internetsurfen nicht mit dem PC oder anderen Computern möglich sein soll ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Es ist eine echte Gängelung der Kunden die ich bisher nur von eineigen anderen Firmen gewohnt war (der angebissene Apfel läßt grüßen) und dies sollte nicht mehr sein heute.

    Davon abgesehen dass es durchaus Mittel und Wege gibt, 02´s Sperre zu umgehen und letztlich nur die Kunden die nicht wissen wie das geht den kürzeren ziehen ist es auch noch ungerecht. 02 sollte seinen fehler einsehen und diese Regelung die ohnehin keiner verstehen kann wieder rückgängig machen .

    Mir kann es eigentlich egal sein, ich bin Kunde eines anderen Netzes aber wenn dieses Beispiel „Schule macht“ dann bin ich davon evtl. auch betroffen.

    Ich würde mir für die Zukunft neue Tarifmodelle wünschen bei denen man wenn man einmal das Kontingent bis zur Drossel voll ausgeschöpft hat durch eine Mail oder per Aufbuchung in einem Shop des betreibers sein Kontingent (natürlich kostenpflichtig) für diesen Monat erhöhen kann. So könnte man immer mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen.

    Das setzt natürlich voraus das die Netzbetreiber ihre Netze ausbauen und für mehr Nutzung fit machen. Doch dies müssen sie ohnehin tun um für die Zukunft gerüstet zu sein. Internetseiten werden immer aufwendiger (und dadurch auch schöner) gestaltet und das verursacht eben mehr Datenverkehr der die Netze belastet. Die Nutzer werden also in Zukunft ihre Drosselung immer schneller erreichen wegen der höheren Datenmengen und das wird (bei allen Netzen) zu großem Frust führen und der könnte sich dann negativ auswirken.

    Klar ist auch, der Ausbau der Netze wird in Zukunft auch nicht zum Nulltarif zu haben sein und deshalb wird es so sein dass ungebremste Tarife ohne Drosselung eben ihren Preis haben nur muß die Möglichkeit für Verbraucher gegeben werden so eine Option zu buchen und sei es nur die Erhöhung der ungedrosselten Datenmenge durch einige Euro´s zusätzlich im Monat.

  17. Max Says:

    @Oliver: Sehe ich auch als großes Problem: Man gibt den ganzen Palm-Usern das Hotspot App und bewirbt es sogar, und dazu hat man immer das IP-M für die Palm Geräte beworben. Jetzt macht man eine 180° Kehrtwende und will genau das Gegenteil? BITTE O2, denkt nochmal drüber nach. Die ganze Sache kann nicht in eurem Interesse sein und versaut nur euren Ruf. Zumal die ganzen Leute die es wollen, es ganz einfach weiter nutzen werden weil ihr es nicht kontrollieren könnt!!! T-Mobile kann es nicht, Vodafone kann es nicht, warum solltet ihr das können? Höchstens durch Sperrung von Diensten, aber so dumm ist kein Anbieter. Also, schafft diese Fußnote ab, noch bevor sie überhaupt in Kraft tritt!

    p.s.: Auch BASE hat auf seine Kunden gehört und hat seine Tarife wieder auf „Kundenfreundlich“ umgestellt. Nehmt euch ein Beispiel dran!

  18. Chris Says:

    Sehr geehrter Herr Fetsch,

    vielen Dank erst einmal, dass Sie sich hier zu Wort melden. Nicht viele Unternehmen machen dies.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das von O2 geplante „Verbot“ der PC-Nutzung ist m.E. kontraproduktiv, da es Neukunden abschreckt.

    Ich war gerade dabei O2 als Alternative für meinen Laufzeitdatenvertrag in Erwägung zu ziehen. Dabei wäre das 1GB Paket genau passend für mich gewesen. Positiv überrascht war ich darüber hinaus von der Netzqualität. Hier hat sich in den letzten Jahren wohl einiges getan. Und nun das! Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, habe ich meine Planungen hinsichtlich eines Wechsels zu O2 eingestellt.

    Der Vollständigkeit halber möchte ich noch darauf hinweisen, dass es auch „Abstrahleffekte“ geben kann. In der Regel hat der User ja nicht nur einen Datentarif, sondern auch noch einen „normalen“ Telefonietarif. Dieser wäre im Zweifel nach einiger Zeit „mitgewandert“.

    Neben dem Datenvertrag handelt sich in meinem Fall (inkl. Familienverträge) um 4 zusätzliche Sim-Karten.

    * ein iPhone Tarif
    * ein Blackberry Tarif
    * ein „voice-only“ Tarif
    * ein Prepaid-Tarif

    Dass eine Umstellung dieser Tarife auf O2 nun nicht mehr in Frage kommt, brauche ich sicherlich nicht zu erläutern. Diese „Abstrahleffekte“ sollten Sie bei Neueinführung gewisser Maßnahmen beachten.

    Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, worin der Unterschied liegt, ob ich nun mit meinem iPhone oder mit einem PC 1 GB Traffic erzeuge. Das Argument „User-Experience“ greift m.E. nicht, da der Betrieb eines iPhones oder iPads mit GPRS Geschwindigkeit ebenfalls zu der von Ihnen angeführten Frustration führt.

  19. Bert Holmer Says:

    Ich bin seit 17 Jahren Vertragskunde bei Vodafone, habe für das Handy extra eine 30 MB Option, damit Surfen außerhalb des Live-Portals nicht zur Kostenfalle wird. Die 10 Euro sind aber prinzipiell unnötige Kosten, da ich immer „Angst“ habe, die 30 MB zu erreichen. Fast psychotisch schaue ich immer auf den Verbrauch und bin erleichtert, wenn der Rechnungsmonat zu Ende ist. Zaghaft tetherte ich auch mal hinundwieder meinen Laptop (früher habe ich das Handy als Modem genutzt, heute heißt das wohl so). Durch die Angebote von O2, für den gleichen Preis erheblich mehr Reserve zu haben, bin ich fast dazu gebracht worden, die Scheidung vom roten Riesen einzureichen.
    Eine Vodafone „Superpseudoflat“ mit der ich kein Byte über den PC übertragen darf, brauche ich daher auch nicht, so habe ich noch einen Uralttarif, der insgesamt zu teuer ist.
    Aber nach den Hiobsbotschaften – zögere ich weiter mit dem Wechsel.
    Ich weiß zwar nicht, ob ich ein typischer Nutzer bin, aber ich habe zu Hause DSL und kann am Arbeitsplatz über das Firmennetzwerk surfen.
    Zur Zeit nutze ich dann doch lieber Fonic oder Medion für gelegentliche Laptopnutzung. Aber wenns dann doch mal 10 Tage sind, sind bei Fonic 25 Euro doch mehr als meine DSL-Kosten im Monat und liegen daher psychologisch deutlich über der Hemmschwelle.

    Meine Meinung: Bitstreamzugang mit völlig freier Entscheidung was ich mit den Bits mache, am besten mit automatischem Fall-forward ins nächsthöhere Paket statt Drosselung aber dann bitte auch wieder Fallback im nächsten Monat. (Vodafone hatte mir das fairerweise auch mal angeboten, als ich auf dem Handy eine Webseite aufgerufen hatte, wo der Betreiber alle Fotos in Originalkameradateigröße nur mit Size-Befehl verkleinert eingestellt hatte. Nur da gabs wegen Laufzeit kein Fallback!)

    Also: Ich denke hier ist genug Lesestoff für die Vorstandsetage von O2 zusammengekommen. Wenn die Entscheidungsträger in sich gehen bin ich vielleicht auch demnächst einer ihrer Kunden.

  20. Wolfgang Busch Says:

    Sehr geehrter Herr Fetsch,

    auch ich bin sehr enttäuscht von O2. Vermutlich wird es möglich sein, die künstlichen Hürden dann zu umgehen, aber muss das wirklich sein?

    Nach dem ich mit allen Familienmitgliedern zu O2 umgezogen bin, fange ich gerade an diese Entscheidung zu bedauern.

    Was kommt als nächstes? Kein Voip mehr? Kein Instant-Messaging?

    O2 sollte sein gerade gut aufgebautes Image nicht durch so eine Einschränkung wieder versauen.
    Wolfgang Busch

  21. Ulrich Mester Says:

    Was? Ich darf das Benzin nur Tanken, wenn ich keinen Anhänger ziehe?

    Selbst wenn ich mit Anhänger mehr verbrauche – ich zahle doch das Benzin. Warum also? Sowas Verrücktes habe ich noch nie gehört.

    Spass beiseite:
    Bei o2 gibt es jetzt also mobile-Datenvolumen und PC-Datenvolumen? Völlig am Markt vorbei; und „zufällig“ auch an meinem Bedarf 😉

  22. o2 schickt Datentarif in die Steinzeit – Tethering in Zukunft untersagt » Kunden, Ihre, User-Experience, Laptop, Internet-Pack, Handy » mobiFlip.de Says:

    […] bei Henning in den Kommentaren über folgende Stellungnahme von der o2-Pressestelle gestolpert. […] […]

  23. coriander Says:

    V.a. jetzt, wo das iPad und bald Ableger von Dell wie den „Mini 5“ und dazu sogar eine regelrechte Schwemme von 7-Zoll-MIDs mit Android kommen. Was für Geräte sind denn das, sind das Handys oder weil grösserer Bildschirm doch PCs??? Durch Moorestown und die vielen mobilen Linux-Systeme darauf wie Meego u.ä. wird doch die Unterscheidung zwischen Handy und PC völlig sinnlos!
    Fazit: Die haben einfach nichts kapiert!

  24. o2 » Twitter Trends Says:

    was macht #O2 bloss? schade! #tethering?…

  25. Internet-Tethering: Kein Problem mit O2 » wuestenigel.com Says:

    was macht #O2 bloss? schade! #tethering?…

  26. Jan Says:

    Ich kann diese 180° Drehung von o2 einfach nicht verstehen. Erst vor wenigen Monaten haben sie in den Appkatalog des Palm Pres eine hochoffizielle Tethering-App eingestellt, wollen sie jetzt ernsthaft ihre eigene Software von dem Palms wieder löschen bzw. deaktivieren lassen? Das wäre ja wohl ein unfassbarer Vorgang! Wieso muss in diesem Mobilfunkbusiness eigentlich bei jedem Angebot immer irgendwo ein Haken sein? Ich war so dermaßen glücklich mit meiner o2o-Freikarte, zum ersten Mal hatte ich wirklich einen Tarif mit dem ich uneingeschränkt zufrieden war und jetzt das! *kopfschüttel*

  27. O2 und die “User-Experience” Lüge – Surfen auf dem Lande | TheB0 bloggt Says:

    […] O2 teilte offiziell mit, dass ab dem 1.Juni keine PC-Nutzung für Neukunden mehr möglich ist, wenn diese die Internetpakete mit Drosselung bei 200MB und 1GB nutzen. Bei Bedarf den PC bzw das Laptop schnell mal benutzen wird also nicht mehr möglich sein. Die Frage – welche sich mir stellt – ist nun, wieso lässt O2 seine Kunden nicht selbst entscheiden, wie sie ihre 200MB oder 1GB absurfen? Von O2 kam hierzu folgende Stellungnahme im Blog von Henning: […]

  28. Michael Says:

    Ich bin seit Jahren Simyo (E-Plus)-Kunde. Als die vor 2 Jahren ein größeres Internetproblem hatten, hab ich mir als Prepaid-Version eine SIM von Vodafone geholt, trotz dass ich eigentlich auf Kosten achte. Die Telekom hat bei mir einen „pannen-Ruf“ (Datenklau usw.) und o2 einen „Abzocker-Ruf“ im Sinne von zu viel Kleingedrucktem und trotzdem schlechtem Netzausbau.
    Somit blieb mir als Alternative zu E-Plus nur noch Vodafone übrig, obwohl o2 vielleicht preismäßig mit E-Plus hätte mithalten können, aber ich kannte von meinem Bruder noch die Geschichte mit Flat nur für WAP. Mit den aktuellen Änderungen hat sich meine Einstellung bestätigt: Wohin wechseln wenn E-Plus pleite gehen würde? –> Garantiert nicht nach o2!

  29. nordwind24 Says:

    Als quasi Kunde der ersten Stunde bei o2, damals noch VIAG Interkom, möchte ich mein Unverständnis über die Neuordnung des Produktfolios für Datentarife zum Ausdruck bringen. Das Verbot, Notebooks mit den kleineren Datenpaketen zu betreiben, ist nicht nur unsinnig, sondern aus meiner Sicht rechtlich nicht zulässig, weil es eine völlig unklare Situation für den Kunden darstellt. Wie soll der technische Unversierte wissen, was er darf oder nicht? Für den Durchschnittskunden eine absolute Unmöglichkeit. Von der moralischen Sicht der Dinge mal völlig abgesehen. Ein Unternehmen verkauft ein Produkt, untersagt aber die uneingeschränkte Nutzung. Auf eine juristische Klärung bin ich gespannt.
    o2 – so nicht. Mich persönlich betrifft das nicht, weil ich den Datentarif bereits geraume Zeit nutze, aber das Signal, das von dieser Entscheidung ausgeht, ist kein gutes und ich drücke hiermit mein absolutes Missfallen aus.

  30. Bratislav Metulsky Says:

    Gratulation an O2! So manövriert man sich erfolgreich ins Abseits!

    Es wird wohl nicht lange dauern bis die nun von O2 frei geräumte Nische wieder besetzt wird und zwar von E-Plus.

    Während O2 und die beiden incumbents nun Milliarden für die 800MHz-Lizenzen aufwenden müssen um dann erst einmal gute 1-2 Jahre mit dem Pflichtausbau unprofitabler ländlicher Regionen warten zu müssen, da die neuen Frequenzbänder weder vollständig spezifiziert sind, geschweige denn Hardware verfügbar ist, wird E-Plus mit einem nunmehr 20 MHz breiten Spektrum bei 2.1 GHz und signifikant geringerem CAPEX die Karten im mobilen Internet mit einem massiven HSPA-Ausbau neu mischen.
    O2 mit dem kleinsten Kundenstamm aller Netzbetreiber wird der steigende Wettbewerbsdruck am härtesten treffen.

    Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung die Datenpakete zu verkrüppeln einfach nur dämlich. Auf das erschütterte Kundenvertrauen, das man bis vor kurzem noch mit einer besonders liberalen Tarifpolitik aufgebaut hat, haben meine Vorredner ja schon ausgiebig hingewiesen.

    Da war ich nach zwei Monaten, in denen ich die 200MB des Internet Pack M überschritten habe, selbst schon kurz davor auf das Internet Pack M+ zu wechseln und stattdessen mußte ich nach diesen Entwicklungen nun meine zwei O2 Verträge kündigen.

  31. Henry Says:

    Als angehender Smartphone Nutzer bin ich dabei, mir einen zu mir passenden Tarif zu suchen. Also ein potenzieller Neukunde für irgendeinen Provider.

    Um nicht wieder alle Argumente und Beschwerden zu wiederholen möchte ich nur meine Kriterien bekannt machen:

    Eplus wird von mir zuletzt betrachtet, da es lt. Fachpresse das schlechteste Netz hat – Was für mich im Ruhrgebiets-Ballungsraum nicht unbedingt so sein muss.

    T-Mobile habe ich mir angesehen aber bin überrascht gewesen wie überheblich die höheren Kosten für die gleiche Leistung der anderen Provider verargumentiert wurden.

    Als Vodaphone Bestandskunde hatte ich mir mehr Entgegenkommen bei der Auswahl eines für mich passenden Tarifs gewünscht. Zusätzlich hat mich das Verbot von VoIP und Tethering erschüttert.

    O2 wurde mir aus einem Forum empfohlen und nun lese ich diesen BLOG, der die Empfehlung wieder relativiert.

    Nun stehe ich vor dem Dillemma, mir das kleinste Übel aus den kennengelernten Nachteilen raussuchen zu müssen. Ob es O2 werden könnte ist ungewiss – jedenfalls ist mindesten 1 Vorteil nicht mehr vorhanden.

    Aber ich bin nicht so vermessen zu glauben, dass ein Blog (auch wenn er von der Pressestelle von O2 gelesen wurde) eine Marketingentscheidung der Firmenleitung revidieren kann. 1, 20, 50 oder 1000 Kunden weniger macht in der Gesamtbetrachtung absolut nichts aus. Außerdem kennt niemand die wahren Gründe einer solchen Entscheidung. Kunden sollten deshalb „mit den Füßen abstimmen“ Das dauert etwas länger und muss bei jedem Führungswechsel wiederholt werden. Das ist aber bei den anderen Providern ganz genau so – meist 24 Monate lang (ein weiteres Entscheidungskriterium).

    Wollen mal auf die Lernfähigkeit hoffen…..

  32. iphone tarif Says:

    lohnt sich wirklich mit seinem iphone zu o2 zu wechseln? ich bin noch etwas unschlüßig.

  33. Bernd Zimmer Says:

    Hallo,

    gut ich kann die Entscheidung von o2 teilweise Verstehen. Denn bei der Sperre/Verbot geht es mehr drum die ONLINE-Zeit einzugrenzen. Denn ein Laptop oder Netbook geht länger Online als ein Smartphone am Stück. Und dies versuchen sie wohl einzugrenzen. Denn einer der Online ist belegt ja nennen wir es mal eine Leitung. Und ein Sendemast hat nur eine begrenzte Leitungsangebot. Wenn sagen wir mal ein Sendemast 1000 Leitungen hat und in einem Gebiet dann 900 Leute ONLINE sind sind nur noch 100 Leitungen übrig die für Telefonie oder sonst was nutzbar sind. Und das kann halt dann zu Störungen etc führen wie SMS Empfang/Senden, MMS Empfang/Senden. Denn ein Notebook Nutzer ist in der Regel länger online und es kann auch sein bei Nutzung zuhause das so ein Gerät auch mal ein Tag am Stück online ist. Wie gesagt ich kann o2 verstehen. Ich nehme es ihnen auch nicht unbedingt übel.

    Viele Sagen ja: SIE SOLLEN DIE NETZE AUSBAUEN.

    Aber vielen ist nicht bekannt: ES IST TEUER EIN AUSBAU.

    Vor allem wenn ein Sendemast aufgestellt wird begrenzt sich auch die Verfügbarkeit der Geschwindigkeit mit der örtlichen Infrastruktur.

    Deshalb wurden auch die Geschwindigkeitsdroßlungen eingeführt. Denn sagen wir ja mal ist am Standort nur eine sagen wir mal 50 MBit Leitung vorhanden ist für Internet können ja nicht alle ständig in hohen Geschwindgkeit

    Und O2 befindet sich ja derzeit auch in der Krise vor diesen auch oben genannte FreiMonatUser. Ich selbst habe es auch mal getestet und es stimmte. bei diesen Freikarten-FreiMonatUsern gab es keine Geschwindigkeitbegrenzung. Habe in einem Monat knapp 500 GB geladen. Wo ich mich dann gefragt habe wieso bezahle ich überhaupt einen DSL Anschluss?

    Es ist aber im großen und ganzen eine Bedauerliche Situation. Und ist auch der falsche Weg.

    Was auch Schade war, das O2 die Funktion Komprimierung abgeschaltet hat. Da war surfen mit EGDE zum Vergnügen geworden. Man hatte fast annähernd UMTS Geschwindigkeit (KEIN HSDPA gemeint) was surfen in nicht UMTS versorgten Gebiete sehr erträglich gemacht hat.

  34. Grausam Says:

    Die ganzen Mobilfunkabzocker WERDEN PLEITE gehen. Die Welt kann solche Unternehmen nicht gebrauchen. Ein Kollege hatte 700 Euro Handygebühren nicht bezahlen können, und jetzt hat er durch Schadensersatz 1900 Euro (!) Schulden bei E-Plus.
    Viele Unternehmen akzeptieren einen Vergleich, eine Tilgung der Restschuld, die den ursprünglichen Schuldbetrag (700) Euro mindestens entspricht. E Plus war damit nicht einverstanden , die verdienen an den Zinsen der Abzocke.

    Absolute Abzocke.

    • hrgajek Says:

      Hallo,

      bei 700 Euro Handyrechnung sollte man aber schleunigst einen Spezialisten aufsuchen, der das mal analysiert. Und 1900 Euro Schaden (ersatz wofür?) läßt darauf schließen, daß der Kunde die Rechnungen und Mahnungen ignoriert hat, anstatt einen Anwalt aufzusuchen. Selbst wenn Dein Kollege völlig mittellos ist, einen Anwalt kann er mit der richtigen Hilfe auf jeden Fall finden, das erste Gespräch kostet nix.

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