Touchscreen oder Tastatur oder …?

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Alle reden vom Touchscreen, der Tatschscreen ist hipp – andere schwören  auf eine vernünftige Tastatur, warum eigentlich nicht beides?

Die simpelsten Einfälle sind die besten. Nun ist nicht erst Nokia auf die Idee gekommen, Touchscreen und Tastatur in einem Gerät zu vereinen, aber beim brandneuen Nokia X3-02 oder „X3 Touch and Type“ wird das in nachfolgendem Video plausibel erklärt.

Der Mann der da spricht, ist Nokias Vize President für Design mit Namen Marko Ahtisaari. Der Mann weiß, wovon er redet, denn er hat mit seinen 41 Jahren bereits einen hoch interessanten Lebenslauf: Geboren 1969 in Helsinki (Finland) ist er der Sohn des früheren UN-Diplomaten Martti Ahtisaari und Staatspräsidenten von Finland, dem auch der Friedens-Nobel-Preis verliehen wurde, in Dar es Salaam (Afrika) und New York aufgewachsen.

Marko Athisaari hat an der Columbia Universität Philosophie, Wirtschaft und Musik studiert. Er saß im Aufsichtsrat des Antiviren-Pioniers F-Secure, und war „Gründungsinvestor“ beim „smarten“ Reiseportal Dopplr.com, die von Nokia 2009 eingekauft wurden. In seinem zweiten Leben komponiert Athisaari jr. „ambient music“ und spielte Bass, wofür er einen „Grammy Showcase Award for new artists“ einheimste. Daneben gibt er Vorlesungen und singt gelegentlich Opern-Arien.

Neben seinem Job bei Nokia sitzt er noch im Aufsichtsrat von Artek and WITNESS.  Zuvor arbeitete er im Team hinter „Blyk“, der Idee eines komplett kostenlosen Mobilfunkangebotes für Junge Leute, das nur durch Werbung finanziert werden sollte, lange bevor E-Plus mit Gettings oder o2 mit dem Netzclub zu experimentieren begannen. 

Was ich damit sagen will: Die Mobilfunkwelt braucht mehr solche Leute mit guten bis verrückten Ideen, die zwar wissen, wie Wirtschaft funktioniert, die aber die Leute dahinter nicht aus den Augen verlieren und (als Sohn eines Diplomaten zwangsläufig) den Menschen gut zuhören können. Die Menschen zusammenbringen, ihnen ein gutes Gefühl vermitteln, auch wenn sie ein Produkt bereits gekauft haben.

Wenn ich etwas Kritik äußern darf: Ich weiß nicht, ob es geschickt war, dem Gerät wieder den Namen „X3“ zu geben, denn das erste X3 war doch ein wenig anders, wenn auch nicht einmal so schlecht, wie die Kollegen von Mobile-Review herausgefunden haben:
 

Aber Namensupdates haben bei Nokia eine lange Tradition, man erinnere sich an 2110 (i), 6310 (i), 9110 (i) und so weiter und so weiter… 🙂

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