Zurück zur Bundespost 2.0? – Die Telekom im Kreuzfeuer der Kritik

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Lange Jahre wurden wir ins Netz gelockt. Alles ist online, wir leben im Netz, das Internet der Dinge, der Toaster, der uns per e-mail informiert, daß die Brötchen verbrannt sind, das Radio, der Fernsehkrimi, der Weg zum Lieblingsitaliener mit dem Auto, alles übers Internet, daheim oder unterwegs auf dem Smartphone.

Und dann der Schock. Leute, einige von Euch verbrauchen zu viele Daten. So geht das nicht. Wir werden Euch jetzt drosseln. Bumm, das sass.

Blick auf die Telekom Zentrale (Foto Deutsche Telekom)

Blick auf die Telekom Zentrale (Foto Deutsche Telekom)

Na ja. Nicht ganz. Es sei denn, Ihr hört unsere Musik von Spotify oder guckt unser Fernsehen von Entertain, das drosseln wir nicht, aber dafür müßt ihr dann noch etwas extra zahlen. Wie wärs denn mit einem Filmpaket, einem Fußballpaket, einem Heimwerkerpaket, einem Häkel-Strick-Paket, einem Paket für den Tierfreund, bitte zahlen Sie hier…

Oder YouTube. Die drosseln wir nicht (mehr), wenn sie dafür extra zahlen, damit sie unser Netz mit Petabytes von Daten zuschütten dürfen.

Na gut, Google hat doch Geld, die sollen das ruhig mal hergeben. Youtube künftig ruckelfrei, wäre ja schon auch schön. Was ist aber mit der Homepage der Skatfreunde Buxtehude oder einem Downloadportal für abgedrehte Szenemusik oder Arthouse-Filme aus Nirwanistan? Die  müssten dann mit der restlichen Bandbreite vorlieb nehmen, wenn Google, Spotify & Co. auf der Überholspur ihre Daten übertragen wollen? Oder wird das am Ende gar nicht so schlimm?

Ist das das Ende der „Netzneutralität“, hat es die je gegeben, kann es sie wirklich geben, was würde sie kosten – wollen wir das bezahlen?

Dann die „Entwarnung“ vom Telekom-Chef höchstpersönlich: Leute, es wird auch weiter (theoretisch) ungebremste Flatrates geben, wenn ihr dafür 10-20 Euro im Monat mehr bezahlt. Da werden einige sagen, na ja, das ist zwar nicht so toll, aber ok. Sprit wird teurer, Energie wird teurer, warum soll nur der Internzugang immer nur billiger werden, während die Datenmengen explodieren und die Netzbetreiber gar nicht mit dem Nachrüsten ihrer Netze nachkommen, sofern sie denn das Geld ins Netz stecken können oder wollen und nicht auf die Gelüste der Shareholder hören müssen.

Ganz aktuell hat die Telekom soeben ihre Homepage renoviert und informiert per unübersehbarem Popup zu diesem Thema. Lesenswert.

Viele Nutzer schimpfen laut im Internet und drohen mit einem Wechsel , doch wenn es zum Schwur kommt, wohin man oder frau wechseln könnte, dann kommt das große Grübeln.

Gibt es denn echte Alternativen zur Telekom? Hm.

Im Prinzip gäbe es sie vielleicht schon, aber – seien wir ehrlich – nicht wirklich – nicht immer und nicht überall. Wer in der Stadt wohnt, hat vielleicht mit Glück, einen alternativen City-Carrier, eine Tochter der örtlichen Stadtwerke, welche die Gegend kennen, eigene Leitungen vergraben haben und sich sagen, wenn wir Strom und Gas verkaufen, da können wir Telefon und Internet eigentlich gleich mit machen.

Doch schaut man durchs Land, so sind solche kundennahen Citycarrier entweder rar gesät oder wurden nach anfänglicher großer Euphorie still und leise wieder verkauft. Tele-Bel in Bergisch Gladbach. Verkauft. Hanse-Net z.B. in Hamburg. War dort schnell der Platzhirsch, wurde aber eines Tages an die große Telecom Italia verkauft und in „Alice“ umbenannt. Dann wechselte „Alice“ zur spanischen Telefonica o2 in Deutschland und inzwischen heißt es nur noch o2 DSL. Wobei es bis heute feine Unterschiede zwischen Original-o2 und o2 DSL gibt, Insider werden jetzt leise grinsen , die betroffenen Kunden auch 🙂 Es gibt noch Anbieter wie EWE-tel (von der BNetzA hochgelobt), Wilhelm.tel (nur im Raum Hamburg) oder M-Net (München), das wars dann aber wohl schon. Jemanden vergessen?

Da liest man mit Schmunzeln die Ankündigungen von Telefonica o2, künftig auf das Glasfaser-Netz der Telekom zu setzen und soeben meldet Vodafone (einigen im Festnetz eher noch unter Arcor bekannt), daß man bei VDSL der schnelleren Kupfer-Ader künftig „eng“ mit der Telekom zusammenarbeiten werde, sprich lieber die Technik der Bonner mietet, anstatt endlich einmal was eigenes aufzubauen. Klar, das dafür notwendige Geld wurde die ganze Zeit in „emerging markets“ gepumpt, doch dort ist inzwischen auch die Sättigung eingetreten. Also zurück nach Europa und retten, was noch zu retten ist.

Halten wir mal fest: Auch wenn es manche Leute da draußen gibt, die der Deutschen Telekom alles Schlimme dieser Welt wünschen möchten, bitte mal kurz vorstellen: Wenn die Deutsche Telekom morgen früh ihren kompletten Netzbetrieb einstellen würde, ginge anschließend in Deutschland und drumherum gar nichts mehr.

Selbst wenn Sie Kunde bei einem „privaten Anbieter“ sind, irgend ein Glied in der Lieferkette kommt garantiert von der Deutschen Telekom. Meistens ist es die letzte Meile vom Vermittlungsknoten, wo der private Anbieter sich per „Colocation“ eingemietet hat oder wenigstens vom Schaltkasten am Straßenrand. Der umgekehrte Fall, daß die Telekom Teile der Netze von Privaten Anbietern mieten muß, ist noch sehr sehr selten. In Köln soll das so sein, beim TV-Kabel wurde die Telekom vor Jahren gezwungen zu verkaufen, seitdem kommt sie nicht hinein, und sei es  nur , um einen Kunden zu erreichen, der schnelleres Internet haben möchte, wo keine Glasfaser oder wenigstens kein (schnelles) DSL zu haben ist.

Bevor die Liberalisierung angestoßen wurde, waren sich alle einig, die Zeiten der staatseigenen Deutschen Bundespost wollte keiner mehr zurück. Ein stabiles Netz mit teilweise antiker, teilweise mittelmoderner Technik, groß und schwerfällig, wer einen Telefonanschluß wollte, mußte einen Antrag stellen und warten. Die Telefone waren grau, später vielleicht auch einmal orange, rot oder grün, aber moderne Dinge wie Modems? Streng verboten. Das private Herumschrauben am Telefonanschluß war damals eine Straftat. Der Reichspostminister ließ grüßen.

Der Markt wurde liberalisiert, neue Telefongesellschaften betraten die Szene und versprachen eine schöne neue Welt. Die Versprechungen sind teilweise eingetreten, die Preise sind wahrlich implodiert, aber sonst? Viele Arbeitsplätze sind verschwunden, neue nur bedingt entstanden, weil moderne Technik immer weniger Menschen benötigt und sinkende Preise nicht genügend Luft für die notwendigen Lohnkosten für gutes Personal übrig lassen.

Was wir aus der Markt-Liberalisierung gelernt haben, sind permanent sinkende Preise für Telefon und Internet. Nur – das sollte logisch sein – irgendwann ist ein Boden erreicht, durch den es nicht mehr hindurch gehen kann. Momentan stecken wir wohl kurz davor, tief in einem Preissumpf. Da  ist noch etwas Luft, aber jedes Preissenken hat spürbare Nebenwirkungen. Wenn Preise sinken, streichen Kostenrechner Stellen, senken Löhne (und wenn nur Neueinsteiger weniger als die Altbeschäftigten bekommen. Stellen, die durch Kündigungen, längere Krankheit, Todesfälle oder Rente freiwerden, werden nicht oft mehr besetzt.

Wenn dadurch ein zwei drei Leute verschwinden, kann man das kompensieren. Vernünftigere interne Abläufe, bessere Handwerkszeuge können schon einiges bringen. Aber auch da ist irgendwann eine Grenze erreicht. Lebensgefährlich wird es, wenn das Personal nicht mehr zum Unternehmen steht, weil Verbesserungsvorschläge oder Kritik nie gehört oder umgesetzt werden oder nicht erwünscht sind oder die Bezahlung lausig ist oder einer Kombination aus Allem vorliegt. Welche Vermögenswerte in der Wirtschaft durch Mitarbeiter-Frust vernichtet werden, wir können es nur leise ahnen.

Alle Sparmaßnahmen haben Auswirkungen. Die Netze waren früher auf zigfache Sicherheit ausgelegt, sie werden immer instabiler. Fällt eine Komponente aus, gibt es vielleicht noch eine Reserve. Oder auch nicht. Dann kann ein Handysendemast wegen einer heißgelaufenen Klimaanlage oder einer gestörten Zuleitung schon mal ein paar Wochen komplett ausfallen. Und  weiter? Was wollen Sie denn? Ist doch sooo billig. Und manchem immer noch nicht billig genug.

Wie schlimm Netzausfälle sind, kann jeder nachvollziehen, der bereits einmal vom Netz abgeschnitten war. Solange das nur wenige Minuten oder Stunden dauert, solange es noch Alternativen gibt, kein Problem. Wenn es aber nur noch einen Anbieter gibt und der dann auch noch ausfällt?

Die Datenmengen explodieren, das ist Fakt. Neue Router müssen bestellt und aufgebaut werden. Hoffentlich sind sie dann noch aktuell. Denn der Datenansturm steigt und steigt.

Nun wurde bekannt, daß die Deutsche Telekom überlegt, in Neubaugebieten und in der Peripherie keine neuen Leitungen mehr zu verlegen, sondern gleich direkt auf Mobilfunk zu setzen.  Das Geschrei ist riesig.

Die Fakten dahinter sind bitter: Wenn die Telekom zwar die Leitungen verlegen darf, die Kunden aber dann sofort zu vermeintlich oder tatsächlich günstigeren Alternativanbietern gehen. Das ist deren gutes Recht. Da kann die Telekom nur noch einen Teilnehmeranschluß verkaufen, aber kein ISDN, DSL, Entertain oder was auch immer und dann bekommen die Kostenrechner Heulkrämpfe und überlegen, ob sie überhaupt dort eine Strippe legen sollen. Auch das ist durchaus nachvollziehbar. Und die private Konkurrenz hält sich oft genauso vornehm zurück.

Daher kam der Telekom die Idee, die letzte Meile künftig verstärkt per Mobilfunk anzubieten. Da stellt sich die Frage, wie Mobilfunkangebote, die heutzutage je nach Tarif in der Regel auf 100 – 5000 MB im Monat volle Daten-Geschwindigkeit limitert sind mit den gestiegenen Datenverbräuchen der internetten Gesellschaft zurecht kommen sollen. Und es stellt sich die Frage, ob die Mobilfunknetze dicht genug ausgebaut sind, um den Leuten in Ihren Häusern vom Keller bis zum Dach lückenloses Netz bieten zu können? Sicher, man könnte eine Art Router („Femtozelle?“) auf den Speicher stellen, die das Mobilfunksignal via WLAN oder 3G im Haus an schnurgebundene oder schnurlose Komponenten weiterleitet. Aber an einem Ausbau und Weiterbau kommt man so oder so nicht vorbei.

Wenn solche Aufreger-Themen die Nutzer beschäftigen, poppt auch der Vorschlag auf, der Telekom das gesamte Netz doch schlicht komplett abzunehmen und in eine neutrale am besten staatlich kontrollierte „Netz-Ausbau-und-Betriebs-Gesellschaft“ zu verlagern. Diese Gesellschaft wäre sowas wie die „Deutsche Bundespost 2.0“. Mit dem einzigen Unterschied, daß Privatkunden bei denen nichts kaufen könnten, sondern gezwungen wären, beim Anbieter des geringsten Mißtrauens Dienste und Lei(s)tungen dieser „Bundespost 2.0“ einzukaufen und zu beten, daß es dann  funktioniert.

Diese Bundespost 2.0 könnte vielleicht funktionieren, wenn man sie mit erfahrenen Technikern besetzt und die Kostenrechner am besten draußen vor der Tür liesse. Dann würden die Techniker ein DeLuxe Netz hinstellen, aber die Kosten dafür würden schnell aus dem Ruder laufen und am Ende müßten wir (die Kunden) dieses Luxus Netz auch noch bezahlen. Das Geschrei wäre ein Riesiges.

Die Aufgabe ist schwierig: Daß Deutschland besser heute als morgen ein flächendeckendes Glasfasernetz braucht, ist inzwischen wohl unbestritten. Daß es rund 80 Milliarden kosten würde, hat die Telekom ausgerechnet, andere belastbare Zahlen kenne ich nicht. Zu aktuellen Regulierungskonditionen hat die Telekom wenig Lust zu bauen, weil sich die Baukosten nicht schnell genug amortisieren würden. Wirtschaftlich nachvollziehbar. Wenn wir das Netz aber wollen, müßte die Politik es wirklich wollen.

Frau Merkel oder Herr Rösler müßten also das Deutschland-Netz ausschreiben und alle Telekom, Vodafone, Versatel, o2 etc. dieser Welt auffordern: Baut uns ein flächendeckendes Glasfasernetz mit 100 MB oder mehr zum Endkunden und zwar flächendeckend. Dann würde Deutschland in Parzellen eingeteilt, wobei jeder Anbieter, der eine Parzelle im hochrentablen Ballungsgebiet haben will, auch mehrere Parzellen in der Einöde ausbauen muß. Dazu eine glasklare und rechtlich abgesicherte Qualitätskontrolle mit drakonischen Strafen, wenn das nicht erfüllt wird. Diese Netz würde Geld kosten, wer solls am Ende bezahlen, wenn nicht wir?

Ich fürchte , wir können wählen, zwischen einem „Weitermachen wie bisher – gehts noch ein bischen billiger?“ und einem – „Es wird in Grenzen aber doch merkbar teurer und dafür muß dann auch das Netz ausgebaut werden.

Nur – wer aber passt auf, daß das mehr eingenommene Geld dann auch komplett im Netzausbau landet? Und wer trägt die Konkurrenz zum Jagen – sprich zum Bau eigener Infrastruktur, anstatt nur herumzujammern und sich dann schnell unter den Fittichen der Deutschen Telekom zu verstecken, wenn es kritisch wird?

Wie werden die Abläufe bei der Bundespost 2.0 aussehen? Wie schnell und flexibel kann diese auf Anforderungen des Marktes reagieren?

Ich bin da skeptisch.

Ich wünsche mir, daß die Regulierung weiterhin allen Anbietern auf die Finger schaut und Anbietern, die sich nicht an die Spielregeln halten möchten, was Klarheit und Wahrheit betrifft, klare Grenzen aufzeigt.

Ich wünsche mir einen bundesweiten flächendeckenden Netzausbau, mit klarer Ansage, wo er aktuell stattfindet und was er kosten wird. Und ich wünsche mir Wettwerber, die nicht nur „Jammern“, sondern endlich was machen. Die Zeichen beim Kundenservice setzen, mit innovativen Produkten punkten und gerade die Nischen besetzen, die eine große schwergewichtige Telekom nicht oder nur schwer besetzen kann.

Organisierte Kundenverunsicherung an der Haustür oder in Shops gehört beispielsweise für mich nicht dazu. Denn nachhaltig ist das nicht, wie sich gerade wieder aktuell gezeigt hat.

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9 Antworten to “Zurück zur Bundespost 2.0? – Die Telekom im Kreuzfeuer der Kritik”

  1. Christian Kaupert Says:

    Als „treuer“ Telekom-Kunde kann ich nur sagen: Prima prima, dieser Artikel! Aber meine Treue ist ja nun mal erzwungen und kommt nicht wirklich von Herzen – mir bleibt ja keine Wahl, da wie vieles in unserem Leben „alternativlos“….

  2. Sascha W. Says:

    Ich kann mich nur anschliessen, ein super Artikel.
    Was mich vor allem bei den heutigen Tarifen stört, dass Tarife verkauft werden die Flatrate genannt werden und dann doch nicht Flat sind. Vielleicht sollten die Bezeichnungen für diese Tarife klarer formuliert oder sogar reguliert werden. Als Flat sollte aber nur ein wirklich unbegrenzter Tarif benannt werden. Egal, ob Daten, Sprach oder Sms Flat. Denn liebe Anbieter, Quasi Flat ist eben doch keine Flat!

  3. Christian Kaupert Says:

    Klar, Sascha – alle „leben“ von der Abzocke. Manche schön verpackt, andere plump und blöd – so blöd, dass selbst der „Unblöädeste“ es noch nicht einmal bemerkt. Erst nach der ersten
    Rechnung guckt man dann blöd.

  4. Christian Kaupert Says:

    Es verdienst eine andere Branche mit: Suchtstationen in Spezialkliniken, auf denen sich Verzockte tummeln und sich von dem internetten Wahnsinn freischaufeln müssen….

  5. Steffen Says:

    Vielleicht hätte man in Deutschland nie den Begriff Flatrate nutzen sollen und lieber immer von „Internet zum Pauschalpreis“ reden sollen. Vielleicht hätten dann auch diese ganzen Deppen ohne Englischkenntnisse verstanden, dass ein Festpreis für eine Leistung noch lange nicht Saugen bis zum Umfallen bedeuten muss.

    Aber Ron Sommer hatte sich den Sprachpanscher-Preis damals wirklich redlich verdient.

  6. Christian Kaupert Says:

    Jawohl, Steffen – Supervokabel „Sprachpanscheri“….

    Genau das findet im Handy-Gedöns statt:

    Sprachpanscherei bis zum Umfallen.

  7. Sven Petersen Says:

    Ich verstehe ehrlichgesagt die Aufregung nicht. Ich bin kein Kunde bei dem Verein und werde es auch nicht so bald werden. Eher verlagert sich meine Internet-Nutzung immer mehr aufs Mobile, und da gelten andere Regeln.

  8. HoldaT Says:

    Schöner Artikel. ABER letztlich ist jede Investitionsentscheidung eine Frage der Rendite. „Investiere“ ich als Anbieter ohne Netz einen „Kleinstbetrag“ in Abrechnung und ein paar Verknüpfungen, rentiert sich das Ganze zweistellig. Baue ich ein Netz, werde ich genötigt preiswert unterzuvermieten und kassiere selbst nur einstellige Renditen.

    Wäre Netzausbau lukrativ, könnte man Investoren beim Kampf um die Aufgrabegenehmigungen beobachten. So ist es aber leider nicht.

    Wir wollen immer mehr Leistung für immer weniger Geld und wurden in den letzten Jahren genau so sozialisiert. Heute zahlen wir alle die Zeche dafür mir großflächig nicht sehr leistungsfähigem Internet und hackelnden Mobilfunknetzen.

    Wer aber A sagt, muss auch B sagen. Nur ist dieser Zusammenhang hierzulande immer weniger bekannt. Da fällt mir auch in Bezug auf die Telekom ein FDP-Slogan ein: „Leistung muss sich wieder lohnen!“ Tut es aber eben nicht, in der Kommunikation eben wenig wie bei vielen Jobs.

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