Breaking News: Otto kauft Vodafone – Telekom liefert via Glasfaserkabel

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Wieder ist ein Jahr rum und wieder gilt es Aufregendes zu vermelden.

Otto kauft Vodafone

Soeben wurde bekannt, dass die Otto Group (großer Versandhandel und Logistik-Dienstleister in und um Hamburg) den Netzbetreiber Vodafone Deutschland übernommen hat. Nach der Einstellung des eigenen Bezahldienstleisters Yapital will Otto nun das CallYa CallNow Transfer System zum Bezahlverfahren im Einzelhandel ausweiten. Kunden bezahlen Ihre Einkäufe künftig über CallYa CallNow Transfer. Die Kassiererin im Laden nennt dem Kunden dazu eine Handynummer, wohin der zu bezahlende Betrag transferiert werden muss. Ist im besuchten Markt kein Vodafone Netzempfang vorhanden, ist der gesamte Einkauf kostenfrei. Hat der Kunde noch kein Vodafone Handy oder eine Vodafone-Prepaid oder -Vertragskarte, so kann er diese an der Kasse gleich erwerben.

Kurz nach der Freischaltung des neuen Angebotes soll es zu Anstürmen in verschiedenen mit Handyempfang noch nicht ausgerüsteten Supermärkten gekommen sein. Bereits am gleichen Tag um 10 Uhr seien Vodafone Technik Teams gesichtet worden, die umfangreiche Repeaterfunkanlagen in die Deckenverkleidungen der führenden Supermarkt-Gesellschaften einbauten.

Telefónica liefert direkt nach Hause

Als erste Reaktion kündigte Telefonica einen kostenfrei Lieferservice für Waren des täglichen Bedarfs an, die zu Hause am o2 Handy bestellt werden müssen. Bei Abschluss eines „o2 Blue-Premium-All-Drin-J“ Tarifes werden Vino Tinto und Jamon de Serrano unbegrenzt nach Hause geliefert.

Deutsche Telekom startet Lebensmittellieferung aus der Cloud

Der Deutsche Telekom soll es dem Vernehmen nach gelungen sein, ein komplettes Handelswarenlager der Tengelmann-Gruppe in ihrem Cloud-Rechenzentrum in Biere bei Magdeburg einzulagern. Der mögliche Hochgeschwindigkeits-Lebensmittel-Transport über das neue bundesweit flächendeckende Glasfasernetz der Telekom wird im Moment noch untersucht. Dementiert wurde, dass die Rechnungen der Deutschen Telekom ab sofort nur noch über den Bezahlungsdienstleister Click and Buy beglichen werden können.

Zwei neue EU-Roaming-Tarife

Nach nächtelangen Beratungen hat die EU ein neues Roaming-Preis-Regime verabschiedet. Als Tarifgrundlage kommt die Entfernung zwischen den Gesprächsteilnehmern zur Anwendung, wobei die direkte Luftlinie und nicht die Leitungslänge (besonders wenn Gespräche über Drittstaaten umgeleitet werden) gilt. Im „Nahbereich“ (Teilnehmer sind unter 20km auseinander) sollen Gespräche künftig kostenlos sein. Als Alternative wird das Sprachen-Tarifmodell diskutiert. Spricht der Kunde eine seltene Sprache (z.B. rätoromanisch oder wallisisch) sind die Gesprächspreise extrem günstig, wird eine Sprache wie deutsch, englisch oder chinesisch verwendet, steigen die Preise entsprechend. Sprachen wie ungarisch oder polnisch lägen tariflich im Mittelfeld, günstig seien auch Urdu, Paschtu und Dari oder Tighran zu haben.

Die Tarife für friesisch, sorbisch, sächsisch, pfälzisch oder bayrisch sind noch nicht verabschiedet.

Welche Anbieter welche Preismodelle anbieten werden, ist noch nicht bekannt.

Neues iPhone DIY

Kurz nach Mitternacht hat der Weltkonzern Apple hat das neue „iPhone DIY“ vorgestellt. Es wird als Bausatz ausgeliefert und vor der ersten Inbetriebnahme vom Kunden selbst zusammengesetzt. Der Kunde kann dabei wählen, ob er ein einfaches und stromsparendes Schwarz-Weiß-Display oder eine LCD Punktmatrix oder ein farbiges Modul einsetzen möchte. Ferner sind verschiedene Akkus und damit auch Gehäusegrößen möglich. Als SIM-karte soll die Millimeter SIM zu Einsatz kommen, eine 1×1 mm große SIM-Karte, die es wahlweise zum Auswechseln (eine Lupe und eine Pinzette liegen bei) oder auch zum Einlöten (Lötzinn und ein passender Lötkolben liegen bei) und somit als eSIM gibt. Genaue Preise und Tarife liegen noch nicht vor.

Teltarif liefert Tarifinfos direkt auf die eSIM

Das Nachrichtenportal Teltarif hat angekündigt, seine Tariftabellen künftig live auf die eSIM aufzuspielen. Damit würde ein Kunde jederzeit beim günstigsten Mobilfunkanbieter zum aktuell günstigen Preis telefonieren. Er müsste nur bei mindestens drei Anbietern einen Grundvertrag abschließen, die Teltarif-Software würde dann zur richtigen Zeit die SIM-Karte und den Tarif umschalten. Akzeptiert der Kunde kurze Sprachanrufe mit Werbung, ist der Service kostenfrei.

Kabel-Hinterwald.tv: Neue Tarife

Der Fernsehkabelanbieter Kabel-Hinterwald.tv hat neue Tarife vorgestellt. Im ersten Monat kostet es nichts, im zweiten Monat kostet es 1 Euro pro Monat und im Folgemonat 9,99 Euro. Monat 4 kostet 19,99, der fünfte Monat dann 29,99 und so weiter. Das Angebot beinhaltet einen Fünf-Jahresvertrag für die Programme von ARD und ZDF in SD, für HD-TV wird ein weiterer monatlicher Aufpreis fällig. Der Aufpreis gilt auch, falls mehr als eine Person vor dem Fernseher sitzt. Zum Vertragsstart wird eine wertvolle Fernsehprogrammzeitschrift mitgeliefert (eine Original „Bild und Funk“ oder „Funk Uhr“ aus den 1960er Jahren) persönlich unterschrieben von Tagesschau-Legende Karl-Heinz-Köpcke. Um die privaten TV-Programme sehen zu dürfen, muss das ARD/ZDF Abo vorher eidesstattlich gekündigt werden.

„GEZ“ beim Verfassungsgericht gescheitert?

Das Bundesverfassungsgericht hat die als „GEZ“ bekannte Gebührenregelung pro Haushalt als „verfassungsrechtlich heikel“ ausgesetzt. Ab dem 1. April werden alle GEZ-Programme (ARD/ZDF/Dritte/KiKa/etc.) verschlüsselt ausgestrahlt. Um sie wieder sehen zu können, muss nur die GEZ-Teilnehmernummer und ein 52stelliges Passwort am heimischen Empfänger eingegeben werden. Das Freischalt-Passwort muss persönlich in der Rundfunkgebührenzentrale in Köln abgeholt werden. Zugleich wurde es ARD und ZDF untersagt, ihre umfangreichen Nachrichten-Webseiten nach kurzer Zeit zu löschen, da dies eine „Zensur“ darstellen würde. Die Privatsender (VPRT) und der Verband der Zeitschriftenverleger waren für eine Stellungnahme noch nicht zu erreichen.

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2 Antworten to “Breaking News: Otto kauft Vodafone – Telekom liefert via Glasfaserkabel”

  1. Michael Glaser Says:

    Hallo Henning,

    allerspätestens ab dem Mittelteil des Beitrags hast Du schon beim Schreiben so stark übertrieben, dass keiner mehr auf Deinen Aprilscherz hereinfallen kann.

    Auch nicht so schön: Karl-Heinz Köpcke ist seit 30.09.1991 nicht mehr unter uns, das wird zumindest Zuschauern der öffentlich-rechtlichen TV-Sender dann aufgefallen sein, dass da etwas nicht stimmt. Multimillionär Michael Otto wird es auch nicht gefallen, wie sein Unternehmen umschrieben wird. Siehe Wikipedia-Ausschnitt: „Otto Group im Konsumentengeschäft der zweitgrößte Onlinehändler weltweit nach Amazon.com sowie der größte Onlinehändler für Mode und Lebensstil für den Endverbraucher in Europa“.

    Etwas weniger dick aufgetragen wäre wieder so schön wie die Jahre davor gewesen. 😉

    Trotzdem: schönes Wochenende!

    Ciao,
    Michael

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